Ausstrahlungsdatum: Montag, 3. April 2017, 22.25 Uhr, SRF 1

Am 21. Mai 2017 entscheidet das Stimmvolk über das revidierte Energiegesetz. Das Ziel: Der Energieverbrauch soll gesenkt, neue Energien gefördert werden. Zudem würde der Bau neuer Kernkraftwerke verboten. Bei Politik und Wirtschaft ist die Energiestrategie umstritten. «ECO» erklärt deren Eckpfeiler. Im Studio stellt sich Bundespräsidentin Doris Leuthard den kritischen Fragen von Reto Lipp – etwa, warum der Bundesrat die Stromkonzerne unterstützen will und ob Konsumenten auch in irgendeiner Form von der Energiestrategie 2050 profitieren.

Am 21. Mai 2017 entscheidet das Stimmvolk über das revidierte Energiegesetz. Das Ziel: Der Energieverbrauch soll gesenkt, neue Energien gefördert werden. Zudem würde der Bau neuer Kernkraftwerke verboten. Bei Politik und Wirtschaft ist die Energiestrategie umstritten. «ECO» erklärt deren Eckpfeiler.

«ECO» stellt das Walliser Photovoltaik-Unternehmen Winsun vor. Es hat seinen Mitarbeiterbestand in nur 5 Jahren von 5 auf 65 erhöht und betreibt 6 Filialen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Winsun hat die Konkurrenz im Wallis längst hinter sich gelassen.

Grosse Stromkonzerne könnten von der Energiestrategie 2050 profitieren. Denn sie sieht vor, Grosswasserkraftwerke vorübergehend zu fördern. Nachdem sie jahrelang viel Geld mit Wasserkraft verdient haben, ist der Markt eingebrochen. Sie versuchen, einen Teil der Verluste auf die Allgemeinheit abzuwälzen. So wollen sie weniger Wasserzins bezahlen, was für die betroffenen Gemeinden verheerend wäre: Diese Zahlungen machen bis zur Hälfte der Gemeindebudgets aus. «ECO» besucht Gemeinden im Kanton Graubünden und konfrontiert die Axpo mit den Vorwürfen.

Im Studio stellt sich Bundespräsidentin Doris Leuthard den kritischen Fragen von Reto Lipp – etwa, warum der Bundesrat die Stromkonzerne unterstützen will und ob Konsumenten auch in irgendeiner Form von der Energiestrategie 2050 profitieren.