Auch nach der erfolgten Umstellung auf DVB-T2 am 29. März 2017 sind etliche betroffene DVB-T-Haushalte offensichtlich noch unentschlossen, welchen TV-Empfangsweg sie künftig nutzen sollen. Eine aktuelle Umfrage von HD+ unter 808 Elektrofachhändlern in ganz Deutschland zeigt, dass viele Verbraucher nach Alternativen zu DVB-T2 suchen.

Fast zwei Drittel der befragten Händler (61 Prozent) gaben bei der Erhebung an, dass ihre Kunden verstärkt nach Wahlmöglichkeiten zu DVB-T2 fragen. Für viele Verbraucher ist der Satellit eine hochattraktive Option, wie die Erhebung belegt: Mehr als die Hälfte der befragten Händler (54 Prozent) antworteten, dass das Interesse an Sat-Empfang im Zusammenhang mit der DVB-T-Abschaltung gestiegen ist. Und 47 Prozent gaben an, dass sie sogar mehr Sat-Anlagen / -Installationen als zuvor verkaufen. Die Erhebung wurde zwischen dem 21. März und 4. April 2017 durchgeführt.

Timo Schneckenburger, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei der HD PLUS GmbH: „Die Umfrage zeigt, dass die DVB-T-Umstellung ein Konjunkturprogramm für den Satellitenempfang ist. Mich überrascht das gar nicht, denn im Vergleich zum terrestrischen Empfang bietet der Satellit einfach mehr für das gleiche Geld. Bei DVB-T2 führt für die Zuschauer kein Weg daran vorbei, dass sie für die privaten Sender zahlen müssen. Zudem können sie weder Sky noch Ultra HD-Programme empfangen. Über Satellit haben Zuschauer dagegen viele Wahlmöglichkeiten. Sie können die privaten Sender kostenlos in SD-Qualität sehen oder mit HD+ insgesamt mehr als 50 Sender in HD-Qualität genießen. Dazu gibt es das gesamte Angebot von Sky sowie bis zu sechs Ultra HD-Programme, die über Astra bereits auf Sendung sind.“