Angelehnt an den seit Ende 2016 weltweit verbindlichen Klimavertrag widmet sich der ORF vom 26. Mai bis 2. Juni in einer Schwerpunktwoche multimedial dem Thema „Klimaerwärmung und Klimaschutz“. ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz, Hildegard Aichberger, Geschäftsführerin von „Mutter Erde“, und Leonore Gewessler, Vorstand von „Mutter Erde“ und Global 2000-Geschäftsführerin, präsentierten im Rahmen eines Pressegesprächs die Details.
Vor zehn Jahren hat der ORF das Thema „Nachhaltigkeit“ als Schwerpunkt verankert. „Seither haben wir mit einer Vielzahl von Initiativen informiert und damit ein Millionenpublikum in Österreich erreicht. Mit dem diesjährigen Programmschwerpunkt setzen wir diesen Weg konsequent fort und wollen als 'Rundfunk der Gesellschaft' zur Bewusstseinsbildung und Information über dieses zentrale Zukunftsthema beitragen“, sagt Alexander Wrabetz.
Kern des Klimavertrags ist es, den weltweiten Temperaturanstieg auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen und Anstrengungen zu unternehmen, 1,5 Grad nicht zu übersteigen. Die Umsetzung dieses Abkommens sei laut Leonore Gewessler „unsere letzte Chance, die globale Erwärmung auf ein für die Menschheit verträgliches Maß einzudämmen“. Mit der Schwerpunktwoche wolle man zeigen, was dazu getan werden muss. „Wir alle haben es in der Hand - nutzen wir diese einmalige Chance, Mutter Erde zu schützen“, so Gewessler. In dieselbe Kerbe schlägt Hildegard Aichberger: „Die Herausforderungen, die mit der Umsetzung des Weltklimavertrags auf uns zukommen, sind groß. Und mit jedem Jahr, das verstreicht, wird es schwieriger und teurer. Umso wichtiger ist es, jetzt dafür Bewusstsein zu schaffen.“ Die Initiative wurde 2014 vom ORF und mehreren Umwelt- und Naturschutzorganisationen Österreichs ins Leben gerufen und wird vom Verein „Umweltinitiative Wir für die Welt“ getragen. Gemeinsames Ziel ist es, Nachhaltigkeit zum Thema zu machen, zu informieren und Spenden für Umweltschutzprojekte zu sammeln.




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