„Jeder Künstler, der beim Song Contest einmal mitmachen darf, ist ein Glückspilz. Ich habe mein Bestes gegeben und es freut mich, dass mein Song bei den Jurys so gut angekommen ist – mein Highlight waren natürlich die zwölf Punkte aus Bulgarien. Sicher hätte ich mir auch gewünscht, dass ich bei dem einen oder anderen Land beim Publikumsvoting besser abgeschnitten hätte – aber mit dem Finaleinzug habe ich mein Ziel erreicht und mit Platz 16 von 42 kann ich zufrieden sein. Ich danke allen, die mich auf meinem Weg unterstützt haben.“ – mit „Running on Air“ erreichte Nathan Trent Platz 16 beim Eurovision Song Contest in Kiew – beim Juryvoting lag Österreichs Teilnehmer sogar auf Platz 11. Bis zu 992.000 waren gestern beim 62. ESC, den Salvador Sobral aus Portugal für sich entscheiden konnte, live in ORF eins mit dabei. Im Durchschnitt verfolgten 896.000 Zuschauerinnen und Zuschauer Nathan Trents Auftritt. Die Präsentation der Songs erzielte damit einen Marktanteil von 36 Prozent. Bei den jungen Zielgruppen waren es sogar 50 Prozent bei 12-49 Jährigen bzw. 59 Prozent bei unter 30-Jährigen. Groß war das Interesse auch am spannenden Voting (Fachjury und Publikumsvoting): Die Punktevergabe der 42 Teilnehmerländer wollten sich im Durchschnitt 875.000 nicht entgehen lassen. Das Voting erzielte einen Marktanteil von 53 Prozent (61 Prozent bei 12–49 bzw. 67 Prozent bei 12–29). Insgesamt verfolgten 2,959 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer (weitester Seherkreis) die ESC-Abende am 9., 11. und 13. Mai mit der dreiteiligen Doku „Mr. Song Contest proudly presents“, den Live-Shows und der „ZiB 24 spezial“ in ORF eins. Auch das Teletwitter-Angebot des ORF TELETEXT wurde vom Publikum hervorragend angenommen – insgesamt gingen am Finalabend auf Seite 780 1.051 Tweets on air. Der Live-Ticker auf ORF.at zum ESC 2017 hatte bisher bereits rund 300.000 Zugriffe.

Österreich bekam von 24 Jurys der 42 teilnehmenden Länder Punkte – von der bulgarischen Jury wurde Nathan Trent sogar auf den ersten Platz (12 Punkte) gewählt und vom Siegerland Portugal auf den zweiten (zehn Punkte). Beim Televoting war Österreich bei keinem Land unter den Top Ten.

ORF-TV-Unterhaltungschef Edgar Böhm: „Wir waren seit 2014 in jedem ESC-Finale mit dabei – auch wenn uns das heuer einige nicht zugetraut hätten. Österreich ist auf der Song-Contest-Landkarte kein weißer Fleck mehr. Ein elfter Platz bei den internationalen Jurys, einmal sogar die Höchstwertung und insgesamt Rang 16 sind für mich ein Erfolg und zeigen, dass wir am absolut richtigen Weg sind. Nathan Trent hat mit Qualität bei den Jurys gepunktet. Er ist ein herausragender Künstler und ein überaus sympathischer junger Mensch, bei dem ich mich herzlich bedanken möchte und dem ich alles Gute für seine Zukunft wünsche.“ Und weiter: „Ich gratuliere Portugal zum ersten Sieg – mit Salvador Sobral hat ein Künstler gewonnen, der mit Musikalität, Persönlichkeit und Originalität Europa überzeugte.“