Ausstrahlungsdatum: Mittwoch, 24. Mai 2017, 20.55 Uhr, SRF 1
Bedürftige und Menschen in prekären Lebenssituationen – sie soll das Sozialsystem tragen. Doch Recherchen der «Rundschau» zeigen: Mindestens zehn Millionäre und 230 Personen mit über 500’000 Franken Vermögen beziehen Ergänzungsleistungen. Jetzt regt sich Widerstand. Bürgerliche Parteien und zahlreiche Kantone sind nicht länger gewillt, den Hausbesitzern das Eigenheim bis zum Lebensende zu finanzieren. Das Haus sei dazu da, im Alter davon zu zehren. Weitere Themen: Tamil Tigers Schweiz – Bundesanwaltschaft unter Erfolgsdruck. Und: Stress im Flüchtlingsheim – Deutsche Willkommenskultur am Limit. Sandro Brotz moderiert die Sendung.
Sozialgeld für Millionäre – Hausbesitzer erhalten Ergänzungsleistungen
Bedürftige und Menschen in prekären Lebenssituationen – sie soll das Sozialsystem tragen. Doch Recherchen der «Rundschau» zeigen: Mindestens zehn Millionäre und 230 Personen mit über 500’000 Franken Vermögen beziehen Ergänzungsleistungen. Jetzt regt sich Widerstand. Bürgerliche Parteien und zahlreiche Kantone sind nicht länger gewillt, den Hausbesitzern das Eigenheim bis zum Lebensende zu finanzieren. Das Haus sei dazu da, im Alter davon zu zehren.
Tamil Tigers Schweiz – Bundesanwaltschaft unter Erfolgsdruck
Mit einem Monsterprozess will Bundesanwalt Michael Lauber die Spitze der Tamil Tigers in der Schweiz hinter Gitter bringen – wegen mutmasslicher Terrorfinanzierung. In der «Rundschau» wehrt sich erstmals öffentlich der Schweizer Tiger-Chef: Die Schweiz kriminalisiere den tamilischen Widerstand und übe «Siegerjustiz». Die unterlegene Kriegspartei zerre die Schweizer Behörden vor Gericht, mit der Regierung in Colombo würden sie ein Migrationsabkommen schliessen.
Stress im Flüchtlingsheim – Deutsche Willkommenskultur am Limit
«Wir schaffen das!». Bundeskanzlerin Merkels optimistische Parole hallt nach. Doch die Integration von über einer Million Flüchtlinge in Deutschland dauert länger als erwartet. Dies zeigt die «Rundschau»-Reportage aus der Notunterkunft Berlin-Wilmersdorf. Es kamen kaum Fachkräfte, dafür Händler und Coiffeure. Eine Geduldsprobe für beide: Deutsche und Flüchtlinge.




Reply With Quote