Mosambik im Südosten Afrikas verfügt über wildes Buschland, Mangrovenwälder und Teeplantagen. Die nach dem Ende des Bürgerkrieges initiierten Tourismusprojekte zählen zu den innovativsten im südlichen Afrika. Über viele Jahre herrschte ein grausamer und erbittert geführter Bürgerkrieg in Mosambik. Ausserdem: Das geheime Leben unserer Hunde. Und: Russlands Pferde – Steppenreiter und Ackergäule (1/5).
Sonntag, 28. Mai 2017, 15.00 Uhr, SRF 1
«DOK»: Die neuen Paradiese – Mozambik
Mosambik im Südosten Afrikas verfügt über wildes Buschland, Mangrovenwälder und Teeplantagen. Die nach dem Ende des Bürgerkrieges initiierten Tourismusprojekte zählen zu den innovativsten im südlichen Afrika. Über viele Jahre herrschte ein grausamer und erbittert geführter Bürgerkrieg in Mosambik. Seit dem Friedensschluss entwickelt sich das Land im Südosten des afrikanischen Kontinents zu einem beliebten Reiseziel für Naturliebhaber aus aller Welt. Im Mittelpunkt zahlreicher nachhaltiger Tourismusprojekte steht die Erkundung der einzigartigen Flora und Fauna. Von den Stränden des Küstenstädtchens Tofo zu den Urwäldern im Norden des Landes ist die Natur Mosambiks noch unberührt. Vor einigen Jahren entdeckten Wissenschaftler sogar einen bislang unbekannten Wald, dessen Geheimnisse sie nun nach und nach erforschen.
Sonntag, 28. Mai 2017, 15.30 Uhr, SRF 1
«DOK»: Das geheime Leben unserer Hunde
Die Beziehung zwischen Mensch und Hund ist einzigartig. Der Hund ist Partner, Vertrauter, Beschützer und vor allem mit vielen seiner Sinne dem Menschen haushoch überlegen. Als Profi auf vier Pfoten hat er sich in einigen Lebensbereichen unentbehrlich gemacht.
So ist zum Beispiel sein Ruf als wichtigster Helfer des Hirten legendär. Hütehund Karl weiss genau, was zu tun ist. Er lernt eine mehr als 400 Schafe zählende Herde tagtäglich in Schach zu halten und sie problemlos durch gefährliches Terrain zu führen. Bruno, eine knuddelige Mischung aus Labrador, Pudel und Australischem Schäferhund hat gelernt, mit Frauchen Hannelore, die durch eine Krankheit erblindet ist, perfekt zu kommunizieren. Mit nur sparsamen Gesten und Worten können sich die beiden verständigen, sodass Bruno sein Frauchen gewissenhaft an allen Hindernissen vorbeiführt, wenn sie unterwegs sind. Karl, der Hund, dem die Schafe vertrauen, und Blindenhund Bruno würden alles für ihre Menschen tun. Vertrauen und Verlässlichkeit ist die Basis einer jeden Mensch-Hund-Beziehung, nicht nur bei den Profis auf vier Pfoten, auch bei jedem Familienhund.
Sonntag, 28. Mai 2017, 16.20 Uhr, SRF 1
«DOK»: Russlands Pferde – Steppenreiter und Ackergäule (1/5)
Das russische Riesenreich hätte ohne Pferde niemals entstehen können. In dieser fünfteiliegen Reihe bereisen wir die atemberaubend schönen und extrem vielfältigen Landschaften Russlands und treffen dabei auf Menschen und Pferde aus den unterschiedlichsten Völkern. In der ersten Folge wirft ein Filmteam einen Blick in archaische Pferde-Mensch-Beziehungen, bei denen Sentimentalität im Umgang mit dem Tier nur wenig Platz hat.
Seit vielen tausend Jahren züchten die Völker der asiatischen Steppen schnelle und ausdauernde Pferde. Skythen, Mongolen oder Turkvölker – sie alle benötigten zähe Reittiere. Um zu jagen, Vieh zu hüten und Kriege zu führen, die sie halb Europa überrennen liessen. In der russischen Republik Tuwa, an der Grenze zur Mongolei, sind Pferde bis heute unerlässlicher Bestandteil des kulturellen Selbstverständnisses. Viele Tuwiner sehen sich immer noch als furchtlose Steppenreiter und messen sich mit anderen an Pferderennen. 3000 Kilometer weiter westlich, am Fusse des Ural, liegt die Republik Baschkortostan, eine der fruchtbarsten Regionen innerhalb der russischen Föderation. Trotz des natürlichen Reichtums lebt die Bevölkerung oft unter einfachsten Bedingungen. Hier sind die Pferde genügsame Arbeits- und Nutztiere: Ackergäule, aber auch Fleisch- und Milchlieferanten.




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