Im Rahmen der Plenarsitzung des ORF-Publikumsrats präsentierte Generaldirektor Alexander Wrabetz auch die Ergebnisse der Studie „Wahrnehmung und Relevanz des ORF“. Inhaltlich geht es in der Studie darum, welche Bedeutung der ORF für Österreich hat, inwiefern dessen Angebote als wichtige und vertrauenswürdige Informationsquellen eingestuft werden, welchen Stellenwert das multimediale Angebot hat und wie es um die Zufriedenheit mit dem Sportangebot bestellt ist.

86 Prozent stimmten der Aussage ganz/eher zu, dass der ORF als starker, unabhängiger, öffentlich-rechtlicher Sender relevant für Österreich ist, ebenso viele erachten diesen für die österreichische Sprache, Kultur und Identität als wichtig. 78 Prozent würden zumindest einen der TV-Sender des ORF sehr/eher vermissen, wenn es ihn nicht mehr gäbe.

Hohe Akzeptanz der ORF-Information

Insbesondere die ORF-Information erfreut sich laut der Studie hoher Akzeptanz. Für 97 Prozent bietet einer der Sender etwa in den Bereichen „Information“, „Kultur“, „Unterhaltung“ oder „Sport“ das beste und umfangreichste Angebot unter allen österreichischen TV-Sendern. Für 81 Prozent ist der ORF die erste Informationsquelle in Radio, Fernsehen und Online. 68 Prozent beurteilen die Nachrichten und Informationen als sehr/eher glaubwürdig. Darüber hinaus schätzen 82 Prozent das multimediale Angebot und finden es sehr/eher wichtig, dass dieser seine Programme in allen drei Medien - also TV, Radio und Online - anbietet. Zudem vertrauen 66 Prozent, dass im ORF keine Fake News, also erfundene Nachrichten, vorkommen.

Sport-Übertragungen im ORF erwünscht

63 Prozent sind der Meinung, dass der ORF den richtigen Umfang an Sportberichterstattung und Übertragung von sportlichen Ereignissen bietet. Ein Abwandern von Sportarten vom Öffentlich-Rechtlichen ins Pay-TV sehen die Befragten kritisch: 79 Prozent wären nicht dazu bereit, dafür zu bezahlen, wenn Sport-Übertragungen nicht mehr im ORF, sondern nur mehr im Pay-TV zu sehen wären. Die Studie wurde im Auftrag des ORF vom Institut Integral zwischen Februar und April 2017 durchgeführt. Befragt wurden 1.000 Personen, repräsentativ für die österreichische Wohnbevölkerung ab 14 Jahren.