Ausstrahlungsdatum: Montag, 29. Mai 2017, 21.05 Uhr, SRF 1

Die Antibaby-Pille, noch vor Jahren als «Quantensprung in der Geschichte der Empfängnisverhütung» betitelt, verliert an Attraktivität. Immer mehr Frauen sind skeptisch gegenüber der hormonellen Verhütung, schützen sich lieber «natürlich» vor ungewollten Schwangerschaften. Wer dagegen auf Vorzüge hormoneller Verhütung nicht verzichten will, dem empfiehlt die Medizin heute sogar die Pille durchgehend, ohne die einwöchige «Pillenpause» einzulegen. Weitere Themen: Fehlende Psychotherapieplätze für Kinder. Und: Notfall im Notfall. Odette Frey moderiert die Sendung.

Auslaufmodell Antibaby-Pille?
Die Antibaby-Pille, noch vor Jahren als «Quantensprung in der Geschichte der Empfängnisverhütung» betitelt, verliert an Attraktivität. Immer mehr Frauen sind skeptisch gegenüber der hormonellen Verhütung, schützen sich lieber «natürlich» vor ungewollten Schwangerschaften. Wer dagegen auf Vorzüge hormoneller Verhütung nicht verzichten will, dem empfiehlt die Medizin heute sogar die Pille durchgehend, ohne die einwöchige «Pillenpause» einzulegen.

Fehlende Psychotherapieplätze für Kinder
Wer in der Schweiz psychisch erkrankt, kann im internationalen Vergleich auf überdurchschnittlich viele Fachleute vertrauen. Doch gerade für die Verletzlichsten, für Kinder und Jugendliche, gibt es zu wenig Therapieplätze. Dabei kann eine späte oder ungenügende Behandlung gravierende Folgen haben. Für Lösungen spielen sich Leistungserbringer, Bund, Kantone und andere Akteure wie Krankenkassen den Ball gegenseitig zu.

Notfall im Notfall
Im Schockraum des Universitätsspitals Zürich werden Notfallteams an ihre Grenzen gebracht – ganz bewusst. Hier werden unerwartete und anspruchsvolle Situationen simuliert. «Puls» begleitet ein Team und zeigt, wie entscheidend dabei offene Kritikkultur und Teamfähigkeit sind. Denn unter Druck zeigt sich, wie gut die Zusammenarbeit funktioniert. Im Simulationstraining ist die Katastrophe programmiert.