Vier Stammgäste präsentieren ihre Lieblingsrestaurants und laden dazu ein, den Kanton Thurgau von Dienstag bis Freitag kulinarisch zu entdecken. Wegen dem Pfingstwochenende sind es nur vier statt wie üblich fünf Restaurants.
Es kämpfen um den Wochensieg:
Dienstag, 6. Juni: Weierwis, Hauptwil
Pius Hug, 56, betreibt das Restaurant Weierwis schon seit 24 Jahren. Eigentlich war er auf der Suche nach einer Wohnung, für sich und seine Frau. So kam er in Kontakt mit dem Bauherrn, der ihm damals erzählte, dass er ein Restaurant bauen will. Pius durfte den Entwurf zeichnen und das Restaurant wurde schliesslich nach seinen Plänen gebaut. Neben einer Frischmarktküche ist das Weierweis für sein selbstgemachtes Eis bekannt. Das weiss auch Stammgast Rolf Hauser, 58, zu schätzen, der schon vor dem offiziellen Eröffnungs-termin des Lokals dort den 30. Geburtstag seiner Frau feierte.
Mittwoch, 7. Juni: Gasthof Brauerei Frohsinn, Arbon
Seit dem Bestehen des Gebäudes im Jahre 1822 wird das Frohsinn als Gaststätte geführt, 1986 wurde das alte Riegelhaus ganzheitlich renoviert. Bis vor zehn Jahren wurde in der Brauerei das Bier noch selbst hergestellt, mittlerweile aber beziehen sie den Gerstensaft von einer lokalen Hausbrauerei. Seit August 2016 ist Kurt Messmer, 48, als stellvertretender Geschäftsleiter tätig. Primarlehrerin Claudia Gerster, 44, trifft man drei bis vier Mal pro Woche in ihrer Lieblingsbeiz. Sie schätzt Kurts Herzlichkeit und das leckere Essen – der heisse Stein mit verschiedenen Fleischsorten ist auch bei ihr hoch im Kurs.
Donnerstag, 8. Juni: Gasthaus zum Bahnhof, Berg
Nach dem Führen eines Resorts auf den Malediven und einem Gastrobetrieb im Wallis, kochen und betreiben Heidi, 55, und Peter Grewe-Hertli, 58, das Gasthaus zum Bahnhof seit nunmehr 20 Jahren und bieten vom einfachen Wurst-Käse-Salat bis hin zum Fünf-Gänge-Menu alles an. Das 100-jährige Gasthaus wurde vor ein paar Jahren komplett renoviert und mit einer Photovoltaikanlage versehen. Seither kocht das Ehepaar mit Solarstrom und ist nebst der umweltfreundlichen Einrichtung stolz auf ihre Wildgerichte. Diese schmecken auch Stammgast Irene Felber, 52, besonders, die zweimal die Woche im Gasthaus einkehrt.
Freitag, 9. Juni: Egnacherhof, Egnach
Ingrid Knöpfel, 58, hat den Egnacherhof im April 2015 als Pächterin übernommen. Reto Reuss, 64, unterstützt die gelernte Köchin im Betrieb. Die beiden kennen sich in der Gastronomie aus, führten sie doch schon zwischen 2005 und 2010 ein Restaurant in Arbon und später für kurze Zeit ein Lokal in Zürich. Zu ihren Spezialitäten gehören die 20 verschiedenen Cordon bleus sowie typische Schweizer Gerichte. Die Füllung ihrer Cordon bleus passen sie teilweise der Saison an und möchten Grossmutters Küche neu definieren. Stammgast Denise Keller, 68, liebt die familiäre Atmosphäre, die zuvorkommende Bedienung und natürlich die grosse Auswahl an Cordon bleus.




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