Ausstrahlungsdatum: Freitag, 9. Juni 2017, 22.25 Uhr, SRF 1
Die USA steigen aus dem Pariser Klimaabkommen aus. Die Schweiz tut genau das Gegenteil: Diese Woche hat das Parlament das Abkommen und dessen Ziele gegen die Erderwärmung abgesegnet. Kann dem Klimawandel damit Einhalt geboten werden? Und was bedeutet das Abkommen konkret für uns und unseren Alltag? Mario Grossniklaus moderiert die Sendung.
Letzte Woche gab US-Präsident Trump bekannt, dass sich die Vereinigten Staaten vom Übereinkommen von Paris zurückziehen werden. Es schade der amerikanischen Wirtschaft, begründet Trump den Entscheid. Was bedeutet es, wenn der zweitgrösste Treibhausgasverursacher den Vertrag kündigt? Wird das Abkommen jetzt obsolet?
Der Ständerat hat das Klimaübereinkommen diese Woche abgesegnet. Das bedeutet, dass bis 2030 die Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 um 50 Prozent sinken müssen, so das erklärte Ziel der Schweiz. Bewerkstelligen soll dies vor allem ein neues CO2-Gesetz. Klar ist: Ohne tiefgehende Massnahmen können wir das Ziel aber nicht erreichen.
Ist dieses Vorhaben zu ehrgeizig? Schadet die Schweiz ihrer Wirtschaft mit neuen Reglementierungen? Sollten Vorschriften für Firmen eher gelockert werden; etwa, um die Konkurrenzfähigkeit sicherzustellen? Oder müssen in dieser Frage die globalen Interessen überwiegen? Sollten wir gar Ölheizungen verbieten, oder CO2-intensive Fahrzeuge höher besteuern? Und: Muss die Schweiz überhaupt mit positivem Beispiel vorangehen? Oder machen wir nicht schon genug, um unseren CO2-Ausstoss zu drosseln?
Zu diesen Fragen begrüsst Mario Grossniklaus in der «Arena»:
– Regula Rytz, Präsidentin Grüne
– Walter Wobmann, Nationalrat SVP/SO
– Christian Wasserfallen, Nationalrat FDP/BE
– Werner Luginbühl, Ständerat BDP/BE




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