Ausstrahlungsdatum: Donnerstag, 22. Juni 2017, 22.25 Uhr, SRF 1

Seit Jahren werden sie gepriesen als die Zukunft des Autofahrens. Selbstfahrende Autos. Auf unseren Strassen sind sie aber noch nicht, denn die Innenstädte konnten sie noch nicht bezwingen. Das soll sich ändern. Die Schweiz mischt in der Forschung vorne mit, und «Einstein» begleitet zehn ETH-Studenten, die selber ein selbstfahrendes Auto kreieren. Kathrin Hönegger moderiert die Sendung.

Der Klausenpass
Alle grossen Autobauer tüfteln seit Jahren an autonom fahrenden Autos. Zehn ETH-Studenten bauen ihr eigenes autonomes Auto, innerhalb weniger Wochen. Ihr Ziel: ein selbstfahrendes Rennauto. «Einstein» ist dabei, wenn die zehn ETH-Studenten den Klausenpass bezwingen.

Weltraumtechnik für die Strassen
Zu viele Situationen im Strassenverkehr überfordern selbstfahrende Autos. Jetzt setzen Hersteller auf Fahrassistenten. Dabei setzt beispielsweise Nissan auf dieselbe Technik, mit der auch Rover auf dem Mars ferngesteuert wird. Was Robotern in 220 Millionen Kilometern hilft, soll nun auch hier auf der Erde helfen.

Hürde Innenstadt
Auf Autobahnen ist das autonome Fahren längst kein Problem mehr. Kompliziert wird es in den Innenstädten. Selbstfahrende Fahrzeuge müssen zentimetergenau wissen, wo sie sind, Gefahren erkennen und ihnen ausweichen können. BMW will noch in diesem Jahr Testfahrzeuge in die Münchner Innenstadt schicken. «Einstein» zeigt, wie auch Forscher der EPFL versuchen, in Echtzeit das Umfeld von Autos in Innenstädten zu erkennen.

Neue Mobilität – Neue Gesellschaft
Wie wird sich die Gesellschaft mit autonomen Fahrzeugen verändern? Das Forschungsinstitut GDI macht sich darüber schon Gedanken. Gibt es noch Parkplätze? Wie viel Raum brauchen die selbstfahrenden Fahrzeuge, und mit wem kann ich sie teilen? «Einstein» geht der Frage nach, wie die Gesellschaft auf die neue Mobilität reagieren kann.