Ausstrahlungsdatum: Freitag, 7. Juli 2017, 21.00 Uhr, SRF 1
Kein Strom, keine Maschinen, eine Rauchküche und jede Menge Arbeit: Für die Sendung «Leben wie zu Gotthelfs Zeiten» bewirtschaftete die Familie Zuppiger im Sommer 2004 das Sahlenweidli, einen bäuerlichen Kleinbetrieb, so wie es die Bauern im 19. Jahrhundert taten. Während drei Wochen musste die Familie einen bäuerlichen Alltag bewältigen. Als Einstimmung für das aktuelle Sommerprojekt «Leben vor 500 Jahren» erzählen die Zuppigers, wie es ihnen seit ihrer Zeitreise ergangen ist.
Die Sendung «Leben wie zu Gotthelfs Zeiten» von «Schweiz aktuell» wurde im Sommer 2004 zu einem grossen Publikumserfolg und hat die Familie Zuppiger schweizweit bekannt gemacht. Vater Sepp, Mutter Mirta und die Kinder Annina, Quirin und Niklas haben am eigenen Leib erfahren, wie hart und entbehrungsreich das Leben zu Gotthelfs Zeiten gewesen sein muss. «Fast den ganzen Tag habe ich damit verbracht, für die Mahlzeiten der Familie zu sorgen. Für andere Arbeiten fand ich kaum Zeit», erinnert sich Mirta Zuppiger.
«Ich werde heute noch mindestens zweimal in der Woche auf die Sendung angesprochen», sagt Vater Sepp. Aber auch sonst haben die drei Wochen im Emmental das Leben der Familie verändert. Das Sahlenweidli ist ihnen eine zweite Heimat geworden, das sie seither mindestens 50 Mal wiederbesucht haben. «Hier kann ich mich so richtig erden», sagt Vater Sepp.
Am 17. Juli startet das neue Sommerprojekt «Leben vor 500 Jahren» von «Schweiz aktuell» und Radio SRF 1. Während Familie Dietschi während drei Wochen einen kleinen Bauernhof wie im Jahr 1517 betreiben muss, unternimmt gleichzeitig eine Pilgergruppe eine Reise durch die Schweiz. So soll für das Publikum die Zeit um die angehende Reformation vor 500 Jahren erlebbar werden.




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