Am Sonntag zeigt 3sat den ganzen Tag Filmklassiker, Schweizer Spielfilme und Komödien, und bietet so dem Schweizer Filmschaffen im deutschsprachigen Raum eine grosse Plattform. Mit im Programm sind unter anderem die SRF Schweizer Filme «Die Herbstzeitlosen», «Liebe und andere Unfälle» oder die von SRF restaurierten Klassiker «Die missbrauchten Liebesbriefe» und «Krach im Standesamt».
Am Sonntag zeigt 3sat den ganzen Tag Klassiker, Spielfilme und Komödien, die von SRF produziert, koproduziert oder restauriert worden sind. Der Thementag startet mit Filmklassikern wie «Die missbrauchten Liebesbriefe», «Drei schräge Vögel» oder «Die Hazy Osterwald Story». Anschliessend sind verschiedene SRF Schweizer Filme und Schweizer Komödien zu sehen, darunter der SRF Schweizer Film «Die Herbstzeitlosen» oder die RTS-Produktionen «Operation Casablanca» und «Les grandes ondes – Revolution auf Langwelle».
06.10 Uhr
Die missbrauchten Liebesbriefe
Viggi Störteler veröffentlicht unter dem Pseudonym Kurt von Walde literarische Produkte und sieht in einem romantischen Briefwechsel mit seiner Frau Gritli eine Chance auf Erfolg. Während eines viermonatigen Aufenthalts in Berlin schreibt er ihr geschwollene Liebesbriefe, die sie geistreich beantworten soll. Gritli jedoch fühlt sich überfordert, angemessene Wort zu finden und weiss sich nicht anders zu helfen als durch eine kleine List: Sie schreibt Viggis Brief ab, unterzeichnet mit ihrem Namen und steckt ihn kommentarlos dem jungen Dorflehrer Wilhelm zu. Dieser glaubt an eine Romanze und antwortet prompt. Sein Antwortbrief geht mit Gritlis Handschrift nach Berlin. Weitere Liebespostillen folgen.
07.40 Uhr
Das Gespensterhaus
Im verlassenen Haus in der Berner Junkerngasse soll zu mitternächtlicher Stunde ein Gespenst sein Unwesen treiben. Ein junger Journalist will diesen Gerüchten nachgehen und erhält von der Nichte des verstorbenen Besitzers sowie vom Familienanwalt die Bewilligung, eine Nacht in dem Gebäude zu verbringen. Um Mitternacht taucht tatsächlich ein Gespenst auf. Ohnmächtig und beraubt findet man den Neugierigen am nächsten Morgen. Sein Zeitungsbericht wird eine Sensation. Bald zweifelt der Gespensterjäger aber an seinen eigenen Wahrnehmungen. Erst zusammen mit der Nichte kommt er der Wahrheit auf die Spur.
09.20 Uhr
Krach im Standesamt
Wendelin Pfannenstiel sitzt im Stadthaus von Niemalsingen am Empfang. Heimlich aber träumt er davon, Standesbeamter zu sein. Sein stiller Wunsch geht über Nacht in Erfüllung. Doch bald schon steht er vor einem Bräutigam, der sein Jawort nicht herausbringt und die Szene fluchtartig verlässt. Wendelin versucht, die Braut Julia zu trösten, und verliebt sich dabei in die schöne Verschmähte.
10.45 Uhr
Drei schräge Vögel
Geld regiert die Welt, und das freut den Teufel. Am Beispiel von drei Landstreichern will er beweisen, dass der schnöde Mammon auch engste Freunde entzweien kann. Die Versuchskaninchen heissen Barbarossa, Dürst und Clown, und eine geträumte Glückszahl sowie eine herrenlose Brieftasche sollen das böse Wunder vollbringen. Doch die Sache läuft aus dem Ruder.
12.10 Uhr
Schneewittchen und die sieben Gaukler
Der junge Bankbeamte Norbert Lang erbt kurz vor Weihnachten ein heruntergekommenes Hotel im schweizerischen Flüelimatt. Bis zur glanzvollen Neujahrsfeier ist es jedoch noch ein steiniger Weg.
14.00 Uhr
Die Hazy Osterwald Story
Der junge Musiker Ralph Osterwalder, 1922 in Bern geboren, hat das Arbeiten in der Bigband satt. Er träumt von einer kleinen, beweglichen Formation. In einem Hotelzimmer gründet er 1944 eine eigene Combo. 1949 kommt es zu heftigen Auseinandersetzungen. Das neu gegründete Hazy Osterwald Sextett mit Sunny Lang, Dennis Armitage, Curti Prina, Werner Dies und Johnny Ward schreibt bald internationale Musikgeschichte. Temporeiche, eingängige Musik, versetzt mit witzigen Showeinlagen, wird das unverkennbare Markenzeichen der Band.
15.45 Uhr
Julie und die Dickschädel
Nach dem Tod ihres Vaters kommt Julie zurück in ihr Walliser Heimatdorf und übernimmt den bankrotten elterlichen Hof. Ihr letztes Vermögen steckt sie in die preisgekrönte Kampfkuh Glorieuse.
17.10 Uhr
SRF Schweizer Film: Die Herbstzeitlosen
Das Leben der 80-jährigen Martha verlief bisher geruhsam. Doch nach dem Tod ihres Mannes eröffnet sie eine Boutique für edle Damenunterwäsche und sorgt damit für Wirbel in ihrem kleinen Dorf.
18.40 Uhr
Achtung Fertig Charlie 2
Bei der Rekrutierung wird Yogalehrer Alex vom Militärarzt wegen vorgegaukelter homosexueller Neigungen für untauglich erklärt. Fünf Jahre lang bleibt er von der Schweizer Armee unbehelligt. Als seine Freundin Anna schwanger wird, brauchen sie eine grössere Wohnung. Annas Vater, Oberstleutnant Reiker, besitzt ein kleines Häuschen, das er seiner Tochter unter einer Bedingung überlässt: Alex soll unter seinem Kommando ins Militär.
20.15 Uhr
SRF Schweizer Film: Liebe und andere Unfälle
Bäuerin Marie ist mit den Kreditzahlungen an ihre Bank im Verzug. Das kümmert sie zunächst wenig. Doch dann soll der attraktive Banker Philipp die Wirtschaftlichkeit des Hofs prüfen.
21.45 Uhr
Operation Casablanca
Eigentlich wünscht sich der Marokkaner Saadi (Tarek Bakhari), der illegal in Genf lebt und als Küchenhilfe arbeitet, nichts sehnlicher als Papiere. Doch sein Chef Michel (Jean-Luc Bideau) malträtiert seinen Angestellten und gängelt ihn mit falschen Versprechungen. Als Saadi eines Tages genug hat und andere Arbeit suchen geht, wird er zufällig Zeuge eines Attentats: Mitten im Wald haben Terroristen den UNO-Generalsekretär Takahata (Yoshi Oïda) verschleppt; seine Leibwächterin Isako (Elodie Yung) hat nur knapp überlebt. Die Polizei fasst Saadi am Tatort, und Inspektor Glauser (Gilles Tschudi) hält ihn zunächst für den sagenumwobenen Terrorfürsten Yussef.
23.10 Uhr
Les grandes ondes – Revolution auf Langwelle
In Portugal angekommen geraten Julie und Cauvin bereits das erste Mal aneinander, denn als Feministin duldet Julie keine Geschlechterrollen. Dazu kommt, dass die Gruppe ohne Sprachkenntnisse kaum vorwärtskommt. Da kommt ihnen ein junger sprachgewandter Mann gerade recht. Sie engagieren Pelé (Francisco Belard) als Dolmetscher. Noch viel schlimmer als das Sprachproblem aber wiegt sowieso, dass alle Projekte, die mit Schweizer Entwicklungsgeldern hätten erstellt werden sollen, entweder lächerlich oder aber inexistent sind, wie eine Wohnsiedlung, die es nur gerade bis zur Errichtung eines Schildes, welches das leere Terrain benennt, geschafft hat. Den Journalisten fehlt das Material.




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