Fünf Stammgäste präsentieren ihre Lieblingsrestaurants und laden dazu ein, den Kanton Luzern eine Woche lang kulinarisch zu entdecken. Am Schluss gewinnt diejenige Beiz, welche in den Kategorien Ambiente, Essen und Preis-Leistung am meisten überzeugen kann.

Es kämpfen um den Wochensieg:

Montag, 4. September: GourmIndia, Luzern

Gurjinder führt das GourmIndia in Luzern seit 2011. Indisches Essen gibt es zwar in vielen Restaurants, aber im GourmIndia ist es noch ein richtiges Erlebnis. Die Köche verwenden ausgewählte indische Gewürze und verführen die Gäste mit traditionellen Gerichten aus dem indischen Subkontinent. Sie haben verschiedene Hausspezialitäten aus dem Tandoori-Ofen auf der Karte sowie vegetarische Speisen, Paneer-Spezialitäten, Fleischspezialitäten, Gerichte mit Meeresfrüchten und hausgemachtes Fladenbrot, welches im Tonofen frisch gebacken wird. Die Gerichte sind der Region Bunjab zuzuordnen, und es arbeiten ausschliesslich indische Köche in der Küche vom GourmIndia.

Dienstag, 5. September: Chrüter Chrüz, Hergiswil

Das Chrüter Chrüz besteht seit knapp 800 Jahren und wird seither als Restaurant geführt. Die Geschichte des Hauses ist im Restaurant bebildert mit Fotos von früher. Adrienn und Stephan sind seit dem 1. November 2016 die Besitzer. Die Region um das Dorf Hergiswil, das Napfgebiet, ist bekannt für den Anbau von Kräutern, unter anderem für Riccola. Adrienn und Stephan haben sich daran orientiert und sich zum Ziel gesetzt, das einzige Restaurant im Dorf zu sein, welches in ihrem Konzept auf die Verwendung von Kräutern setzt. Stammgast Stefan schätzt, dass im Chrüter Chrüz Bezug auf die «Kräuterregion» genommen wird. Zudem mag er die frische und saisonale Küche. Er ist etwa einmal in der Woche im Restaurant anzutreffen, meistens mit einigen Freunden im Schlepptau.

Mittwoch, 6. September: StadtAlp ChäsChalet, Emmenbrücke
Die Idee zur StadtAlp ist auf einem Blatt Papier entstanden. Roger wollte eine Alternative zu anderen Betrieben bieten und kam so auf die Idee, die mobile StadtAlp zu bauen. Bevor sie vor eineinhalb Jahren nach Emmenbrücke kamen, stand das Restaurant dreieinhalb Jahre in Kriens. Der Bezug zur Region ist ihnen sehr wichtig, schliesslich repräsentieren sie das Konzept der Alp in der Stadt. Auch auf dem Teller ist dieser Bezug zu finden. So führen sie beispielweise die bekannte Dogwiler Bauernbratwurst auf der Karte. Soweit möglich, beziehen sie ihre Produkte aus der nahen Umgebung.

Donnerstag,
7. September: SeeHotel Gotthard, Weggis
Philippes Grossvater kam im Jahr 1932 aus dem Kanton Wallis nach Weggis und hat das SeeHotel Gotthard gekauft. Das Gebäude wird 2017 125 Jahre alt. In den 70er-Jahren hat sein Vater den Betrieb übernommen und im Jahre 2012 an Philippe weitergegeben. Der Familienbetrieb mit Hotel und Restaurant wird mit viel Herzblut und Liebe zum Detail geführt. Sie haben ein breites Angebot an Gerichten und bieten ihren Gästen eine kreative Küche zu einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch der Holzkohlegrill und der schöne Garten können punkten. Das SeeHotel Gotthard wurde 2015 zu einem der 100 freundlichsten Hotels der Schweiz gewählt.

Freitag,
8.September: Gartenhaus 1313, Luzern
Das Lokal wird seit jeher als Gastronomiebetrieb geführt. 2012 kaufte die Sinnvoll Gastro das Lokal und renovierte es grosszügig. So kann man im Gartenhaus 1313 – mitten im multikulturellen Schmelztigel der Stadt Luzern – traditionelle Gerichte in angenehmem Ambiente geniessen und schlemmen wie in den guten alten Zeiten. Ursina ist seit einem Jahr Wirtin des Restaurants. Statt einer Speisekarte gibt es täglich ein Vier-Gang-Überraschungsmenü. Die Gäste schwärmen jeweils von den hausgemachten Salatsaucen. Zudem räuchern die Köche selber Fleisch im eigenen Räucherofen im Garten. Im Lokal werden traditionelle Schweizer Rezepte neu interpretiert. Dabei verfolgen sie ein «Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt»-Konzept. Pro Tag gibt es jeweils ein Viergangmenü, das alle Gäste serviert bekommen. Elementarer Bestandteil sind die regionalen Produkte.