Fünf Stammgäste präsentieren ihre Lieblingsrestaurants und laden dazu ein, die Stadt Basel mit dem Gaumen zu entdecken. Am Schluss gewinnt diejenige Beiz, welche in den Kategorien Ambiente, Essen und Preis-Leistung am meisten überzeugen kann.
Es kämpfen um den Wochensieg:
Montag, 18. September: Cafe Artigiano
Trotz fehlender Aussicht und generell eher wenig attraktiver Umgebung hat der Wirt Mario Di Prete, 50, vor drei Jahren seinen ganzen Mut zusammengenommen und aus einem leeren Raum eigenhändig das Cafe Artigiano aufgebaut. Er hat vom Nägel-Einschlagen bis hin zum Pizzaofen-Einbauen alles selber gemacht. Dies ist der erste Grund für die Namensgebung «Artigiano» – auf Deutsch: handgemacht. Der zweite Grund sind die überwiegend hausgemachten Spezialitäten, die sie anbieten. Vertreten wird das Lokal vom Stammgast Jürg Breitenmoser, 53, Inhaber eines Kleidergeschäfts.
Dienstag, 19. September: Restaurant Weiherhof
Etwas abseits der Stadtmitte liegt die 100 Jahre alte Quartierbeiz Weiherhof. Das Wirtepaar Ina und Ruedi Spillmann ist seit 16 Jahren Eigentümer und seit drei Jahren gehört den beiden die ganze Liegenschaft. Man trifft im Weiherhof ein bunt gemischtes Klientel an, und jedermann, ob Student, Bauarbeiter oder Politiker, ist jederzeit willkommen. Zu den Besonderheiten des Hauses zählen die Kegelbahn oder die regelmässigen Events, wie zum Beispiel im Winter die weissrussische Woche. Stammgast der Sendung ist der Unternehmer René Schneiter, 60.
Mittwoch, 20. September: Restaurant LA
Das Restaurant LA haben die Wirte Salvatore Mantelli, 45, und Andrej Radisa, 46, im Oktober 2016 eröffnet, nachdem sie es im August übernommen und komplett umgebaut haben. Sie gehen mit dem Lokal in die Richtung «Cosmopolitan» und haben sich an Restaurants in Metropolen wie Belgrad, London oder Kopenhagen orientiert. Als Gast sieht man in die Küche und kann live beobachten, wie das eigene Essen zubereitet wird. Die Sachbearbeiterin Désirée Huber, 41, geht regelmässig in ihr Lieblingslokal, wegen der Fusionsküche, die mit immer neuen und aussergewöhnlichen Gerichten überzeugt.
Donnerstag, 21. September: Restaurant Royal Palace
Das Royal Palace hat der Wirt Jorasingh Pooni, 51, vor elf Jahren mit seiner Frau eröffnet, nachdem er bereits in Basel-Landschaft und in Aarau ein indisches Restaurant geführt hat. Er liebt die Stadt Basel und wollte dafür sorgen, dass es ein authentisches indisches Lokal in Basel gibt. Sie bieten nord- sowie südindische Gerichte an. So findet man bei ihnen Lamm- und Fleischspezialitäten wie in Nordindien und Crevetten sowie sehr scharfe Gerichte wie aus Südindien. Stammgast der Sendung ist der pensionierte Schreiner, Josef Horvat, 71.
Freitag, 22. September: Bistro Salz und Zucker
Für die Wirtin Inci Coban, 41, hat sich ihr Glück im Unglück ergeben. Im Jahr 2010 musste sie ihren Job als Chefköchin aus gesundheitlichen Gründen kündigen. Aufgrund eines Tennisarms musste sie eine Erholungspause einlegen und fing an, einen Plan zu schmieden. Im Januar 2013 war die Eröffnung des Bistros Salz und Zucker. Besonders ist, dass es jeden Sonntag einen ausgiebigen Brunch gibt, der auch immer ausgebucht ist. Am beliebtesten sind dort die selbst gebackenen Kuchen. Auf der Speisekarte steht sonst eine Mittelmeerküche, mit frischem Gemüse, Olivenöl und verschiedenen Fischsorten. Der Fotograf Constantine Emer, 29, ist der Stammgast und hofft, am letzten Tag die Konkurrenz noch zu überflügeln.




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