Ausstrahlungsdatum: Donnerstag, 21. September 2017, 22.25 Uhr, SRF 1
Meine Daten verraten mich. Doch wie berechenbar wird ein Mensch, je mehr man von ihm weiss? Noch nie wurden so viele persönliche Daten von uns ins Netz gestellt wie 2017. «Einstein» geht der Frage nach, wie uns unsere Daten in sozialen Netzwerken zu Zielobjekten der Politik werden lassen. Tobias Müller moderiert die Sendung.
Kampagnen im Netz
Machten gezielte Online-Werbungen Donald Trump zum amerikanischen Präsidenten? Oder haben Filterblasen den Brexit herbeigeführt? Algorithmen personalisieren unsere Daten von sozialen Netzwerken wie Facebook und Co. Doch sind wir wirklich manipulierbar? Können Wahlen entschieden werden mit Daten aus den sozialen Netzwerken? «Einstein» macht sich auf Spurensuche.
Zielgruppe «Tobias»
Wir geraten immer häufiger über soziale Netzwerke ins Visier von Werbung und Politik. Doch wie wissen die Algorithmen, welche Botschaft auf uns zugeschnitten ist? «Einstein» zeigt, wie Kampagnen eine Gruppe ganz gezielt anvisieren kann. Und findet so die Zielgruppe «Tobias» – also Leute, welche im Netz gleich ticken wie Tobias Müller.
Psychometrie – Big 5
Computeralgorithmen können aus unverfänglichen Informationen intime Charakterzüge ableiten. Mit 230 Likes in Facebook will Psychologe Michal Kosinski den User besser kennen, als dessen Ehepartner. Das kann er anhand des sogenannten Ocean-Models berechnen. Doch welche Folgen hat dies für politische Kampagnen?
Politisches Targeting
Ist politisches Targeting, also gezielte Wahlwerbung im Internet, eine Gefahr für die Demokratie? Dieser Frage untersucht die Politologin Adrienne Fichter in der Schweiz. Zusammen mit der Initiative «Who targets me?» fordert sie mehr Transparenz bei politischer Wahlwerbung im Netz.




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