Ausstrahlungsdatum: Mittwoch, 20. September 2017, 22.25 Uhr, SRF 1
Ein neuer Bundesrat wird gewählt. «Kulturplatz» nimmt dies zum Anlass, um zu fragen, wer eigentlich das Sagen hat. In der Schweiz gehen wir davon aus, dass es das Volk ist. Doch wer ist das Volk? Und was tun jene, die keine Stimme haben – hierzulande und anderswo? «Kulturplatz» über Macht und Minderheiten. Eva Wannenmacher moderiert die Sendung.
Die Psyche des Politischen: Wer wählt wen warum?
Gehören Sie zu den Extrovertierten? Oder zu den Gewissenhaften? Oder würde man Sie sogar den Neurotizistischen zuordnen? Die Psychologie hat solche Merkmale definiert, um Menschen nach ihrem Charakter einzuordnen. Jetzt hat der Politologe Markus Freitag untersucht, wie sich der Charakter auf das Wahlverhalten auswirkt. Begrüssen Extrovertierte mehr Zuwanderung? Wen wählen eigentlich die Netten? «Kulturplatz» wollte von Freitag wissen, was seine Erkenntnisse über die Schweizer Politik aussagen und weshalb die Analyse der Persönlichkeit eine immer grössere Bedeutung bekommt.
Frédéric Gonseth über direkte Demokratie und Frauen am Steuer
Die Frage, wer das Sagen hat, beschäftigt den Westschweizer Filmemacher Frédéric Gonseth schon lange. Im Film «Ein Volk auf der Höhe» zeigt er, wie die siegesgewisse Schweizer Armeeführung 2014 vom Votum des Volks überrumpelt wurde, das Nein sagte zum Kauf von neuen Kampfjets. Und in «Yvette Z’Graggen», würdigt er die gleichnamige Schriftstellerin, eine Vorkämpferin für die Gleichstellung der Frauen. Ein Film, der noch dieses Jahr in die Kinos kommen soll. «Kulturplatz» sprach mit Frédéric Gonseth über den Triumph der vermeintlich Schwächeren.
YouTuberin Tama Vakeesan im Bundeshaus
Die Herbstsession hat vor einigen Tagen begonnen, das Schweizer Parlament versammelt sich einmal mehr, um die Geschicke des Landes zu lenken. Tama Vakeesan, SRF-YouTuberin mit tamilischen Wurzeln, macht sich auf ins Bundeshaus, um herauszufinden, bei welchen Themen Parlamentarier mit Migrationshintergrund mitreden wollen, und wo Ausländer unter der Bundeshauskuppel sonst noch anzutreffen sind.
Alle Macht den Frauen! Afrika aus der Perspektive von Ken Bugul
Die senegalesische Schriftstellerin Ken Bugul ist die gegenwärtige «Writer in Residence» der Stadt Zürich. Sie ist nicht nur eine der prononciertesten literarischen Stimmen Afrikas, sondern durch ihr langjähriges Engagement bei NGOs bestens vertraut mit den sozialen und politischen Problemen Afrikas, mit den Folgen von Kolonialismus, Sklaverei und Ausbeutung. «Heute überlebt Afrika dank seinen Frauen», sagt Ken Bugul, deren eigener Lebenslauf ebenso vom Kampf um Selbstbestimmung geprägt ist wie die Geschichte ihres Kontinents.




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