Ausstrahlungsdatum: Sonntag, 1. Oktober 2017, 22.10 Uhr, SRF 1
Wenn vor Staunen der Mund offen stehen bleibt, ist wieder Zeit für «Aeschbacher»: Das Duo Ohne Rolf bringt seine Zuschauerinnen und Zuschauer einzig mit Plakatblättern zum Lachen. Kurt Kupper stellt exklusive Musikspieldosen für Staatspräsidenten und Firmen her – sei es für die First Lady aus Katar oder zum 60. Geburtstag von Ferrari. Viviane Chassot spielt virtuose Klassik – auf dem Akkordeon. Und Tausendsassa und Starauktionator Simon de Pury versteigert Kunst in Millionenhöhe.
Ohne Rolf
verblüfft mit einer komplett neuen Kleinkunstform. Eine simple Idee – genial umgesetzt: Sprechen heisst beim Cabaret-Duo Blättern. Die auf 1000 Plakate gedruckten knappen Sätze sind witzig, spannend und gelegentlich sogar musikalisch. Als sich Jonas Anderhub und Christof Wolfisberg 1999 zum ersten Mal mit ihren Plakaten auf die Strasse stellten, glaubte niemand daran, dass sie in den drauffolgenden Jahren drei erfrischend-komische Programme daraus kreieren würden. In ihrem vierten Stück wechseln die beiden Plakatkünstler nun die Seiten und suchen einen Ersatz, der das Zeug zum Blättern hat. Kann Kurt Aeschbacher dabei in die Bresche springen?
Kurt Kupper
kennt keine Grenzen, wenn es darum geht, exklusive Musikspieldosen herzustellen. Wenn das Staatsoberhaupt von Katar mit dem US-Präsidenten zusammentrifft oder der Sultan vom Oman William und Kate zur Hochzeit gratuliert, ist auch die Schweiz beteiligt: Das Gastgeschenk, eine Spieluhr oder Musikdose, stammt von der Manufaktur Reuge aus dem waadtländischen Sainte-Croix, dem führenden und einzigen Musikdosen-Hersteller der Welt. Ob eine Spieldose, die die Star-Wars-Melodie trällert oder ein Automat, der bei Vibration des Telefons eine Nationalhymne abspielt und gleichzeitig das Handy auflädt – der CEO kennt die Vorlieben seiner luxusverwöhnten Klientel.
Viviane Chassot
spielt das Akkordeon wie keine Zweite. Nicht gängige Volksmusik, sondern Klassik pur. Haydn-Sonaten statt Ländler. Dafür übt sie bis zu fünf Stunden pro Tag und könnte sich ein Leben ohne das 16 Kilogramm schwere Instrument nicht mehr vorstellen. Mit ihren Interpretationen setzt sie neue Massstäbe und tritt als Solistin und Kammermusikerin weltweit in renommierten Konzerthäusern auf: Philharmonie Berlin, Guggenheim Museum New York oder in der Tonhalle Zürich. Als vielseitige Musikerin überschreitet sie stilistische Grenzen und verbindet mutig Klassik, Jazz, neue Musik und Improvisation. Mit dem neuen Haydn-Album «Keyboard concertos» stiess sie in diesem Jahr auf internationales mediales Echo.
Simon de Pury
ist der Mann mit dem goldenen Hammer und gehört zu den schillerndsten und erfolgreichsten Kunstauktionatoren der Welt. Der gebürtige Basler, der zwischen London, Zürich und New York pendelt, versteigert mit einem Schlag Kunstwerke in Millionenhöhe. Seine Mutter war eine Ikebana-Künstlerin, sein Vater – ein Baron – war der Bildhauerei verfallen. Simon de Pury ist prima vista ein distinguierter Herr im Massanzug. In seinen legendären Kunstauktionen jedoch gibt er den Glamrocker of Art. Was viele nicht wissen – der Mick Jagger unter den Kunstauktionatoren ist extrem abergläubisch und liebt es, seine DJ-Skills unter Beweis zu stellen.




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