Ausstrahlungsdatum: Montag bis Freitag, 9. bis 13. Oktober 2017, 18.15 Uhr, SRF 1
Fünf Stammgäste gehen hoch hinaus und präsentieren ihre liebsten Schweizer Berghütten in Graubünden und im Berner Oberland. Frische Luft, atemberaubende Aussichten und kulinarische Highlights sind garantiert.
Es kämpfen um den Wochensieg:
Montag, 9. Oktober: Alp-Beiz Muottas, Samedan
Das Restaurant ist in einem über 120 Jahre alten Gebäude untergebracht, welches restauriert wurde. Angefangen hat alles mit einer Besenbeiz, die nur im Sommer geöffnet und 25 Plätze auf der Terrasse hatte. Im Sommer lebt und wirtet der Koch und Alphirt Christian Bartel, 58, auf der Alp Muottas und hütet die Angusrinder, die rund um die Beiz grasen. Die Alp Muottas ist eine authentische Alphütte, deren Mitarbeitende nicht nur für das Gastgewerbe, sondern auch für die Tiere zuständig sind. Das Besondere an dem Haus ist, dass es vor über 120 Jahren aus den gesammelten Materialien der Region wie Steine und Holz gebaut wurde. Die Küche ist offen und der Gast kann bei der Zubereitung der Speisen zuschauen. Im Haus gibt es zudem sechs Schlafplätze. Auf der Karte finden sich Angus-Beef-, Engadiner- und österreichische Spezialitäten. Das Restaurant wird vom Stammgast Mario Salis, 67, einem pensionierten Polizeihauptmann präsentiert.
Dienstag, 10. Oktober: Ospizio La Veduta, Bivio
«Veduta» bedeutet so viel wie «schöne Aussicht» und hält, was der Name verspricht: Man hat hier einen tollen Ausblick über Bivio bis nach Chur. Dies ist zudem die einzige Möglichkeit, auf dem Julierpass anzuhalten. Seit einem Jahr wirtet Ramis Rizvanovic, 47, hier mit seiner Lebensgefährtin. Das Haus liegt 100 Meter unter dem Julierpass und ist 2233 Meter über dem Meer. In den nächsten fünf Jahren wird hier ein Theaterhaus mit 370 Plätzen gebaut – das Juliertheater. Das Spezielle ist auch, dass dieses Theater mitten in der Bergwelt und der Natur gebaut wird, sonst stehen Theaterhäuser immer in Städten. Da ihre Gäste sehr international sind, bieten sie ein breites Angebot an nationalen und internationalen Spezialitäten an. Da der Wirt aus Vorarlberg kommt, dürfen die Vorarlberger Käsespätzle nicht fehlen sowie auch eine Auswahl an verschiedenen Knödeln. Vertreten wird das Ospizio vom Stammgast und Versicherungsvertreter Michael Vieru, 23.
Mittwoch, 11. Oktober: Berghaus Stafelalp, Davos Frauenkirch
Das Berghaus ist rund 275 Jahre alt. Seit 80 Jahren wird darin ein Gastronomiebetrieb geführt und aktuell führt es der Wirt Kurt Sieber, 50. Davor war es zuerst eine Jugendherberge und wandelte sich dann zum Berggasthaus mit Übernachtungsmöglichkeiten. Es gibt keinen Strom, und gekocht wird mit Holz und Gas. Der Kühlschrank wird über eine Photovoltaikanlage betrieben und im Inneren des Hauses werden Öllampen verwendet. Das Haus befindet sich auf 1900 Metern über dem Meer in einer alten Valser-Siedlung mit 17 anderen Hütten. Als Spezialitäten der Küche kann man die hausgemachte Bündner Gerstensuppe, die Rösti, den Käse und das Fleisch vom Bauern nennen. Der Stammgast Turi Caspar, 69, ein Versicherungsbroker, liebt die Einfachheit und Authentizität seiner Lieblingsbeiz.
Donnerstag, 12. Oktober: Berghaus Grindelwaldblick, Kleine Scheidegg
Früher übernachteten im Grindelwaldblick vor allem Bergsteiger, die die Eigernordwand erklimmen wollten. Zwischenzeitlich wurde schon dreimal umgebaut. Da sie direkt im Skigebiet liegt, sind es heute vorwiegend Skifahrer und Wanderer, die die Beiz besuchen. Bevor die Wirtin Priska Nebiker, 32, das Lokal vor vier Jahren übernahm, wurde es von ihrer Mutter, Beatrice Nebiker, 28 Jahre lang geführt. Die Lage und die direkte Aussicht auf Eiger, Mönch und Jungfrau sind besonders am Grindelwaldblick. Das Lokal serviert einheimische Küche und ist bekannt für die Älplermagronen, Rösti und das Fondue. Der Stammgast Werner Mangold, 72, schätzt hier das Bergpanorama, das freundliche Team und das kulinarische Angebot.
Freitag, 13. Oktober: Bergrestaurant Schreckfeld, Grindelwald
Das Bergrestaurant wurde im Jahr 1994 im Alphüttenstil mit modernen Einflüssen neu gebaut. Der Wirt Marcel Michel, 40, kennt das Restaurant schon sehr lange, da er selbst als junger Mann dort schon als Angestellter tätig war. Neun Jahre war er in der Küche und im Service tätigt, wechselte dann aber in einen anderen Betrieb. Mitte 2015 sah er die Stelle als Pächter fürs Bergrestaurant Schreckfeld ausgeschrieben und übernahm es im darauffolgenden November. Wenige Monate später stiess seine Schwester zum Team dazu und wurde seine rechte Hand. Bei einem eindrücklichen Bergpanorama können Gäste hier vor allem Schweizer Küche wie Fondue und Raclette geniessen. Im Sommer gehen sie mit ihrem Angebot auch auf die Touristen aus aller Welt ein und setzen moderne, internationale Gerichte, wie hausgemachte Burger, auf die Speisekarte. Das Schreckfeld wird vom Stammgast Patrick Boissier, 35, einem Bergbahnmitarbeiter vertreten.




Reply With Quote