Ausstrahlungsdatum: Montag bis Freitag, 16. bis 20. Oktober 2017, 18.15 Uhr, SRF 1
Fünf Stammgäste präsentieren ihre Lieblingsrestaurants und laden dazu ein, das Wallis von Montag bis Freitag kulinarisch zu entdecken. Am Ende jeder Folge bewerten sie den gesamten Abend nach folgenden drei Kriterien: Ambiente, Essen und Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Beiz mit den meisten Punkten gewinnt.
Es kämpfen um den Wochensieg:
Montag, 16. Oktober: Hôtel-Restaurant de Moiry, Grimentz
Das Hôtel-Restaurant de Moiry ist mit seiner Terrasse im Sommer ein absolutes Highlight, weil man dann das Blumendorf Grimentz in voller Blüte geniessen kann. Im Gastrobetrieb wird von den Beizern Andrea und Aurel Salamin viel Wert auf Traditionen gelegt. Dennoch lässt man dank ihrem künstlerischen Chefkoch auch neue, moderne Einflüsse zu. Zum einen bieten sie sehr traditionelle Speisen an, wie das Raclette und das Fondue, welches sie über dem Holzfeuer zubereiten, und zum anderen kreiert der Koch aus lokalen Produkten neue Gourmetmenüs, die er auch mit Molekularküche anreichert. Das Restaurant hat sich darauf spezialisiert, mit Blumen und Wildkräutern aus den Bergen zu kochen und setzt diese äusserst kreativ als ungewöhnliche Geschmacksnoten, aber auch als Dekoration ein. Stammgast Nicole Salamin kommt aus Gremnitz und kennt das Lokal Hôtel-Restaurant de Moiry seit ihrer Kindheit. Nicole ist immer wieder erfreut über das gepflegte Restaurant und schätzt die saisonale Dekoration.
Dienstag, 17. Oktober: Hotel-Restaurant Emshorn, Oberems
Seit 2001 sind die beiden Schwestern Franziska und Renata die Wirtsleute in der dritten Generation. Das Restaurant liegt auf 1345 Metern Höhe, womit man wunderschöne Aussicht ins Rhonetal und auf die Berner Alpen hat. Das Restaurant befindet sich mitten im Wandergebiet. Im Februar ist der Fondueplausch bei Schneeläufern sehr beliebt. Ebenso das Bad im Hotpod, einem mit Holz beheizten Badefass. Stammgast Lars Witschard kommt etwa zweimal pro Woche in die Beiz. Weil er das Personal und viele der anderen Gäste kennt, fühlt er sich hier sehr wohl und beschreibt das Lokal als heimelig. Die Emshorner Käseschnitte ist die Spezialität des Hauses. Ihre Menüs sind typische Schweizer Gerichte wie Rösti, das Hausfondue und weitere Käsegerichte.
Mittwoch, 18. Oktober: Hotel Restaurant Ronalp, Bürchen
Das Restaurant liegt direkt auf der Skipiste. Von der Terrasse aus sieht man das Bietschhorn und ein wundervolles Bergpanorama. Seit 2006 führt Christine Perren das Ronalp. Hier lebt man den Slogan «Wir laden sie ein, als Gäste zu kommen und als Freunde wiederzukehren», und mit dieser Freundlichkeit und Aufmerksamkeit begegnen sie auch all ihren Gästen. Stammgast Christian Lehner ist in Bürchen aufgewachsen und kennt daher das Restaurant seit seiner Kindheit. Nicht nur das Essen bezeichnet er als sensationell gut, er schätzt auch das Engagement der Wirtin, die mit viel Herzblut das Restaurant führt. Cordon bleu ist das Aushängeschild der Ronalp. Silvan Zurbrigge, der im Dorf wohnende Ski-Champion, hat im Restaurant sogar sein Lieblings-Cordon-bleu offiziell mit «Kurvufflitzer» benennen dürfen.
Donnerstag, 19. Oktober: Restaurant Morgenrot, Embd
Das Morgenrot ist das einzige Restaurant in Embd und für die Bevölkerung eine grosse Bereicherung und ein beliebter Treffpunkt. Seit April 2015 leitet das Wirtepaar, Manuela und Marco Bergert aus Deutschland, das Morgenrot. Sie sind das einzige Restaurant im angeblich steilsten Dorf Europas. Erwähnenswert ist auch der traumhafte Ausblick auf das kleine Matterhorn. Das Restaurant ist urchig und gemütlich-rustikal eingerichtet. Stammgast Egon Fux kennt das Restaurant schon seitdem es im Jahre 1982 erbaut wurde. Spezialitäten des Hauses sind zum Beispiel Eringer Rind, Spaghetti im Parmesankäselaib oder ein ganzes Spanferkel über dem Feuer geröstet.
Freitag, 13. Oktober: Berghotel Klenenhorn, Rosswald
Das Berghotel Klenenhorn gibt es bereits seit 1951. Seitdem hat es sich stetig vergrössert. Zum Restaurant gehört ein Hotel mit 14 Doppelzimmern und ein Massenlager mit drei grossen Sälen und zwei Familienzimmern. Das Beizenpaar Humbel bietet eine frische Küche an, die schon fast Richtung Gourmetessen geht. Neben den typischen, regionalen Gerichten wie Walliser-Teller oder Älplermagronen bieten sie auch Rindsfilet, Entrecôte oder Carpaccio an. Spezialitäten sind das Angusfilet und die Duo Kräuterbutter-Platte. Neben der Terrasse steht ein Tipi-Zelt mit einer Bar. Hier findet im Winter das Après-Ski statt. Stammgast Ewald Wyssen mag das Lokal, weil er die Idee einer Hotellerie direkt bei der Skistation begrüsst. Zudem findet er das Essen auch sehr lecker.




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