Ausstrahlungsdatum: Sonntag, 15. Oktober 2017, 11.00 Uhr, SRF 1

Der ehemalige Vizepräsident der USA und Friedensnobelpreisträger Al Gore ist der führende Kopf im Kampf gegen die globale Erwärmung. Elf Jahre nach seinem oscarprämierten Film «Eine unbequeme Wahrheit» folgt die Fortsetzung. Was treibt den Umweltschützer an? Und wie viel Zeit bleibt uns noch? Yves Bossart hat Al Gore zum Gespräch getroffen.

Im Jahr 2000 wäre Al Gore beinahe der mächtigste Mann der Welt geworden. Nach seiner Niederlage gegen George W. Bush hat er sich aus der Politik verabschiedet, um 2006 mit seinem Film «Eine unbequeme Wahrheit» die Weltöffentlichkeit wachzurütteln und auf die Ursachen und Folgen der globalen Erwärmung aufmerksam zu machen. Seither ist vieles passiert. Erneuerbare Energien bekommen Aufwind, die Temperaturen steigen weiter. Und Gore reist nach wie vor um die Welt, um mit seinen Vorträgen die Politiker und die Bevölkerung zum Umdenken zu bewegen. Woher kommt sein unermüdliches Engagement für den Schutz der Umwelt? Wie geht er mit Rückschlägen um? Und warum glaubt er, die Flüchtlingskrise und die Demokratiekrise hängen mit der Klimakrise zusammen? Yves Bossart spricht mit dem Friedensnobelpreisträger anlässlich seines Besuchs am Zurich Film Festival.

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