Ausstrahlungsdatum: Montag bis Freitag, 6. November bis 10. November 2017, 18.15 Uhr, SRF 1

Fünf Beizen aus dem Kanton Thurgau gehen mit ihren jeweiligen Stammgästen ins Rennen und präsentieren von Montag bis Freitag ihre kulinarischen Highlights. Am Ende jeder Folge bewerten die Stammgäste den gesamten Abend nach folgenden drei Kriterien: Ambiente, Essen und Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Beiz mit den meisten Punkten gewinnt.

Es kämpfen um den Wochensieg:

Montag,
6. November: Restaurant Sokrates, Güttingen
Das Restaurant Sokrates gehört zur Sokrates-Klinik in Güttingen und wurde mit dieser vor fünf Jahren eröffnet. Das Haus bietet eine gesunde Vollwertküche, Ruhe, Erholung sowie eine fantastische Aussicht. In dieser Wohlfühloase achtet man besonders auf gesunde und nährstoffreiche Kost. Sehr beliebt sind zurzeit die mit Spinat gefüllten Dinkelcrêpes. Viele Mitarbeitende, aber auch die Gäste schätzen das Restaurant als Ort der Ruhe und Erholung. Man glaubt daran, dass hier besondere Kräfte wirken und zu einer speziellen Atmosphäre beitragen. Stammgast Desirée hat das Sokrates vor etwa einem Jahr für sich entdeckt. Sie kommt vor allem im Sommer sehr gerne vorbei, um die Ruhe am See zu geniessen. Dabei ist sie auch ein grosser Fan der feinen täglichen Confiserie-Produkte geworden.

Dienstag, 7. November: Landgasthof Winzelnberg, Steinebrunn
Bis 1960 wurde auf dem Winzelnberg Weinbau betrieben. Daher kommt wohl auch der Name Winzelnberg – oder in Mundart «Winzelisberg». Später wurde das Haus zu einem professionellen Gastronomiebetrieb umgebaut. Der Betrieb ist seit 1954 im Familienbesitz und der gegenwärtige Wirt Reto Kropf führt das Restaurant in der dritten Generation. Da das Lokal auf einer Anhöhe liegt, hat man auf der einen Seite Blick auf den Bodensee und auf der anderen Seite freie Sicht auf das Alpsteinmassiv der Appenzeller Alpen. Reto bietet seinen Gästen neben der tollen Aussicht eine klassische gutbürgerliche Küche an, wobei auch mediterrane Spezialitäten den Weg auf den Teller finden. Zu den Klassikern gehört das Chateaubriand, welches auf der Platte am Tisch präsentiert und tranchiert wird. Die Einrichtung im Landgasthof Winzelnberg ist rustikal, ländlich und dennoch edel. Stammgast Roland sagt: «Wenn man ein gutes Stück Fleisch will, muss man einfach hierher kommen.»

Mittwoch, 8. November: Pizzeria Eufrat, Amriswil
Gastgeber Musa Torman arbeitet schon seit fast dreissig Jahren im Gastgewerbe und hat eine klassische Karriere vom Tellerwäscher zum Beizer hinter sich. Er hat das Restaurant Pizzeria Eufrat vor zehn Jahren neu erbauen lassen. Es ist ein Familienbetrieb, wobei Musa meistens im Service, wenn nötig aber auch in der Küche anzutreffen ist. Musa empfängt als Gastgeber und Wirt seine Gäste persönlich. Dieser enge Kontakt zu seinen Gästen ist ihm sehr wichtig. Die hausgemachte Lasagne sowie die Penne mit Rindsfiletstreifen, sind bei den Gästen der Renner. Lotti Gwerder kennt das Restaurant, seitdem es eröffnet wurde. Ausserdem hat sie schon fast alle 30 Pizzas von der Menükarte gekostet. Somit kann sie sich auch aus gutem Grund Stammgast nennen.

Donnerstag, 9. November: Don Camillo da Emiliano, Hörhausen
Im ehemaligen Restaurant Traube, welches im Jahr 1980 erbaut wurde, wirtet seit April 2015 Emiliano Ferrara. Seine italienische Familie, welche das Haus gekauft hat, gab dem Lokal den Namen Don Camillo. Als Emiliano das Restaurant übernahm, hängte er seinen Namen «da Emiliano» hinten dran. Emiliano passt seine Karte regelmässig der Saison an und wechselt die Empfehlungskarte alle drei Monate. Er möchte langsam von den Pizzen wegkommen und mehr auf Fleischgerichte setzen. Seine hausgemachte Pasta mit frischen regionalen Eiern sind bekannt im Dorf. Zusätzlich gibt es selbstgemachte Ravioli oder Gnocchi. Zum Abschluss präsentiert er gerne seine Dessertkreationen wie zum Beispiel Tiramisu, Panna Cotta oder die Don Camillo Tarte. Das Lokal liegt auf Christian Eggenbergers Arbeitsweg. Seit 2015 ist er hier Stammgast und wird immer wieder vom Steinpilzrisotto und dem italienischen Gastgeber positiv überrascht.

Freitag, 10. November: Renés Steakhouse, Frauenfeld
Vor eineinhalb Jahren hat Gastgeber René Wiesli sein erstes Steakhouse eröffnet. Zuvor war das Lokal ein Café, das zum Hotelbetrieb gehörte. Zum Lokal gehören noch 29 Hotelzimmer sowie zwei Banketträume. Die Atmosphäre im Lokal versprüht einen modernen Charme, den man in der Gegend in dieser Form nicht findet. Die Spezialität des Hauses ist der heisse Stein. Neben «normaler», regionaler Hausmannskost wie Bratwurst, Pouletbrüstli oder Zanderknusperli, bietet René seinen Gästen auch Straussenfleisch oder Wasserbüffel an. Ein Hit sind stets die frischen, hausgemachten Saucen. René achtet beim Fleisch vor allem auf die Qualität. Stammgast Rita Sachsenberg besucht das Restaurant seit der Eröffnung vor anderthalb Jahren. Sie mag das ansprechende Ambiente, das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Zudem ist sie bei René an der richtigen Adresse, da sie eine grosse Fleischliebhaberin ist.