Ausstrahlungsdatum: Mittwoch, 8. November 2017, 20.55 Uhr, SRF 1

Milliarden verschob Angolas Herrscherfamilie in einen Fonds – angeblich, um die Armut der Bevölkerung zu bekämpfen. Vorerst aber profitieren nicht die Ärmsten, sondern die Reichen: etwa der wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung verurteilte Schweiz-Angolaner Jean-Claude Bastos. Er kassiert Millionen fürs Fondsmanagement. Experten kritisieren Bastos’ Investments und vermuten Klientelwirtschaft. Dennoch sind prominente Schweizer mit Bastos verbandelt: SBB-Präsidentin Monika Ribar etwa, oder der ehemalige oberste Schweizer Entwicklungshelfer, Ex-Deza-Chef Walter Fust. Fust stellt sich an der Rundschau-Theke den Fragen von Sandro Brotz zu seinem geschäftlichen Engagement bei Jean-Claude Bastos. Weitere Themen: Putins Informationskrieg – Jetzt wollen Schweizer Politiker aufrüsten. Und: Schiessen statt Nichtstun – Auf der Gehaltsliste der Camorra.

Swiss Connection – Spiel mit Angolas Milliarden
Milliarden verschob Angolas Herrscherfamilie in einen Fonds – angeblich, um die Armut der Bevölkerung zu bekämpfen. Vorerst aber profitieren nicht die Ärmsten, sondern die Reichen: etwa der wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung verurteilte Schweiz-Angolaner Jean-Claude Bastos. Er kassiert Millionen fürs Fondsmanagement. Experten kritisieren Bastos’ Investments und vermuten Klientelwirtschaft. Dennoch sind prominente Schweizer mit Bastos verbandelt: SBB-Präsidentin Monika Ribar etwa, oder der ehemalige oberste Schweizer Entwicklungshelfer, Ex-Deza-Chef Walter Fust. Fust stellt sich an der Rundschau-Theke den Fragen von Sandro Brotz zu seinem geschäftlichen Engagement bei Jean-Claude Bastos.

Putins Informationskrieg – Jetzt wollen Schweizer Politiker aufrüsten
Vor einem Jahr ist Donald Trump zum US-Präsidenten gewählt worden – und seit einem Jahr wird er eines nicht los: den Vorwurf, mithilfe Russlands die Wahlen manipuliert zu haben. Dass Russland mittels Facebook, Computer-Hacks, aber auch Fake-News versucht, westliche Demokratien anzugreifen, ist mittlerweile mehrfach belegt: Der Informationskrieg ist in vollem Gange. Auch gegen die Schweiz.

Schiessen statt Nichtstun – Auf der Gehaltsliste der Camorra
Seit Jahren findet in Süditalien nur gerade jeder zweite Jugendliche einen Job: Die Arbeitslosigkeit der unter 25-Jährigen liegt bei über 50 Prozent. Eine «Firma» aber stellt immer ein und hat sogar Teenager auf der Gehaltsliste: die Camorra. Reportage aus den Gassen Napolis, wo Jugendliche aus purer Perspektivenlosigkeit auch für die Gangsterbanden arbeiten.