Ausstrahlungsdatum: ontag bis Freitag, 13. November bis 17. November 2017, 18.15 Uhr, SRF 1
Fünf Beizen aus dem Drei-Seen-Land gehen mit ihren jeweiligen Stammgästen ins Rennen und präsentieren von Montag bis Freitag ihre kulinarischen Highlights. Am Ende jeder Folge bewerten die Stammgäste den gesamten Abend nach folgenden drei Kriterien: Ambiente, Essen und Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Beiz mit den meisten Punkten gewinnt.
Es kämpfen um den Wochensieg:
Montag, 13. November: Restaurant Traube, Biel
Gastgeber Gerhard Langen ist seit 30 Jahren in der Gastronomie tätig und pachtet das Restaurant Traube mittlerweile seit sechs Jahren. Das Restaurant ist klein, hat aber genau deshalb viel Charme und ist auch wegen dem Gewölbekeller sehr beliebt. Im Sommer sind die Fischgerichte ein Renner. In den Wintermonaten kommen viele Gäste wegen der bekannten Treberwurst, die aus der Gegend stammt. Nebenbei bietet Gerhard auch Walliser Spezialitäten an. Der Fisch kommt, wenn möglich, aus dem Bielersee, und den Wein bezieht er ausschliesslich von Winzern am Bielersee. Stammgast Ruth Banholzer und ihr Partner haben die Traube vor fünf Jahren bei einem Ausflug nach Twann entdeckt. Sie verbrachten dort einen gemütlich-heimeligen Abend und kehren seither immer wieder gerne dort ein.
Dienstag, 14. November: Restaurant Mö, Biel
Johanna hat vor Jahren ihren Beruf in der Personalabteilung eines Maschinisten aufgegeben, da sie unbedingt etwas Neues auf die Beine stellen wollte. Daraufhin eröffnete sie ein Restaurant, da sie sich schon immer leidenschaftlich gerne mit dem Thema Essen auseinandergesetzt hat. Sie wusste von Anfang an, dass sie Fleisch als Spezialität anbieten möchte. Daraus entwickelte sich die Idee, am Abend nur Rindfleisch zu servieren. Das Restaurant Mö wurde geboren. Alles ist im amerikanischen Industriestil eingerichtet und mit Kühen dekoriert. Abends wird nur Rindfleisch in verschiedenen Variationen serviert. Es gibt vier Tatar-Variationen sowie hausgemachte Burger. Das Fleisch stammt ausschliesslich aus der Schweiz. Stammgast Sandra Dahin entdeckte das Restaurant vor fünf Jahren für sich, als es von der neuen Besitzerin übernommen wurde. Sie schätzt besonders die Lage des Lokals, die speziellen Burger und das Tatar. Die besondere Mischung von industriellen Elementen und Antiquitäten gefallen ihr ebenso.
Mittwoch, 15. November: Restaurant Autrement, Biel
Am 1. April 2016 erfüllte sich Gastgeber Claudio da Silva seinen grössten Traum: Er kaufte ein Lokal und eröffnete somit sein erstes eigenes Restaurant, das heutige Autrement. Mit dem Autrement will er einen Ort des Genusses und einen Ort zum Verweilen mitten in Biel anbieten. Das Haus liegt zentral in der Stadt und steht unter Denkmalschutz. Das Besondere am Haus ist die gute Küche. Sie kochen ihre Produkte frisch à la minute und bieten dem Gast ein schönes, urbanes Ambiente und frische saisonale Menüs an. Mit dem Bison-Entrecôte vom Grill bietet das Lokal den Gästen eine ganz besondere Art des Genusses. Der Gast soll sich im urbanen Autrement von Anfang an wohl und heimelig fühlen. Mit viel Kreativität, Liebe und Herzblut versuchen sie ihre Gäste zu begeistern. Stammgast Tanja wohnt seit fünf Jahren oberhalb des Restaurants. Sie war anfänglich sehr skeptisch gegenüber dem neu eröffneten Restaurant Autrement. Sie und ihr Freund haben das Lokal schlussendlich doch ausprobiert und waren sofort begeistert vom Essen, dem unglaublich zuvorkommenden Gastgeber und dem schönen Ambiente.
Donnerstag 16. November: Frogs & Roses, Estavayer-le-lac
Gastgeber Stéphanie und Benjamin Aebischer sind viel in der Welt herumgekommen. Sie haben zehn Jahre in Italien und acht Jahre in England gelebt und gearbeitet. Während dieser Zeit hat Benjamins Schwiegervater ihn darauf aufmerksam gemacht hat, dass es jetzt ein günstiger Zeitpunkt wäre, in die Liegenschaft zu investieren, in der sich nun seit zwei Jahren das Restaurant Frogs & Roses befindet. Dem Wirtepaar war von Anfang an wichtig, ausnahmslos Schweizer Produkte zu verwenden und so viel wie möglich selber herzustellen. Früher war das Restaurant ein «Tante-Emma-Laden» und so haben Stéphanie und Benjamin viel Interieur übernommen. Dieses Ambiente trägt viel zum «exklusiven» Flair des Restaurants bei. Stammgast Pascal Herte hat das Restaurant kurz nach der Eröffnung zum ersten Mal besucht und war überrascht vom Ideenreichtum und der Originalität der beiden Wirtsleute. Er fühlte sich sofort wie zu Hause. Bei ihm sorgte nicht nur das feine Essen, sondern auch das einmalige Ambiente für Begeisterung.
Freitag, 17. November: La Tavola Pronta, Greng
Nachdem Beat Thomi 20 Jahre in der Berner Altstadt ein Restaurant geführt hat, zog es ihn nach Greng im Kanton Freiburg. Dort hat er das Restaurant, welches den gleichen Namen wie das Restaurant in Bern trägt, im Mai 2016 eröffnet. Das La Tavola Pronta befindet sich in historischen Räumlichkeiten, in denen bereits im 17. und 18. Jahrhundert Pferdeausstellungen stattgefunden haben. Das Restaurant liegt idyllisch und ist von Mauern des angrenzenden Schlosses umgeben. Seit 1999 findet man das Restaurant im Gault-Millau-Führer mit 14 Punkten und seit dem Jahr 2000 auch im Michelin-Führer. Beat hat sich auf die piemontesische Küche spezialisiert. Sie bieten am Mittag und am Abend zwei traditionelle piemontesische Gerichte an. Das La Tavola Pronta hat Stammgast Beat Kläy vor 15 Jahren entdeckt, weil ein Freund ihm das kleine Restaurant empfohlen hat. Für Beat war es Liebe auf den ersten Blick, da er die Küche und die Weine aus dem Piemont liebt und das Tavola genau dies anbietet. Beat ist ein grosser Fan des Alba-Trüffel, der in der Küche vom Piemont oft und gerne verwendet wird.




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