Ausstrahlungsdatum: Sonntag, 12. November 2017, 15.00 Uhr, SRF 1

Der Landschaftsarchitekt Jean-Philippe Teyssier führt durch die schönsten Gärten Europas. Aus seinen Begegnungen mit Menschen, die sich leidenschaftlich der Gartenpflege widmen, ergibt sich ein Bild vom Wesen der Gartenkunst und wie es sich im Lauf der Jahrhunderte verändert hat.Anschliessend: Überlebenskampf Wildnis – Der Wald (3/7). Und: Überlebenskampf Wildnis – Das Meer (4/7).

Sonntag, 12. November 2017, 15.00 Uhr, SRF 1
«DOK»: Magische Gärten – Südengland
Der Landschaftsarchitekt Jean-Philippe Teyssier führt durch die schönsten Gärten Europas. Aus seinen Begegnungen mit Menschen, die sich leidenschaftlich der Gartenpflege widmen, ergibt sich ein Bild vom Wesen der Gartenkunst und wie es sich im Lauf der Jahrhunderte verändert hat.

Der in Südengland gelegene Garten von Gravetye zeichnet sich durch seine ungebändigte Natur und die grosse Blütenpracht seiner mehrjährigen Pflanzen aus. Die Anlage wurde vom irischen Gärtner William Robinson entworfen, der als geistiger Vater des Naturgartens gilt. Mit seinem Buch «The Wild Garden» begründete Robinson 1870 die Richtung des naturnahen, wilden Gartens – eine Kampfansage an den seinerzeit vorherrschenden Typus der regelmässigen, geometrischen Anlagen.

Sonntag, 12. November 2017, 15.25 Uhr, SRF 1
Überlebenskampf Wildnis – Der Wald (3/7)
Die dritte Folge der Serie «Überlebenskampf Wildnis» spielt im Wald und zeigt das über Jahrtausende perfektionierte Versteckspiel zwischen Jägern und Gejagten. Wälder bedecken einen Drittel aller Kontinente und in ihnen verborgen leben mehr als die Hälfte aller Tierarten.

Hautnah erlebt man Tiger, Greifvögel, Schimpansen und Treiberameisen, wenn sie sich den Herausforderungen stellen, die das Jagen im Wald mit sich bringen. Eine enge, verwirrende und dreidimensionale Welt, in der allein das Finden von Beute extrem schwierig ist. Wenn ein Raubtier endlich fündig geworden ist, gilt es gleich neue Probleme zu bewältigen: Freies Blickfeld gibt es meist nicht, genauso wenig wie Raum, um die Beute mit hoher Geschwindigkeit zur Strecke zu bringen. Zudem gibt es zahllose Fluchtwege, um im Dickicht zu verschwinden. Jeder Wald hat seine eigenen Regeln und in jedem gibt es Spieler, die diese perfekt beherrschen, wie etwa der Tiger. Er kennt jeden Winkel seines Reviers und ist ein Meister der Jagd aus dem Hinterhalt. Aber auch in Nordamerika gibt es Spezialisten: Baummarder stöbern Mäuse unter dem Schnee auf. In den Laubwäldern Europas fliegen wir Seite an Seite mit Sperbern und erleben, wie sie kleinere Vögel aus der Luft fangen.

Sonntag, 12. November 2017, 16.20 Uhr, SRF 1
Überlebenskampf Wildnis – Das Meer (4/7)
Das offene Meer ist eine gewaltige Wildnis, die mehr als 70 Prozent der Oberfläche des Planeten Erde bedeckt. Raubtiere sind ständig mit der Suche und der Verfolgung ihrer Beute beschäftigt. Gerade weil die Jagd im Ozean so schwierig ist, haben sich dort einige der bemerkenswertesten Jäger der Welt entwickelt. Nur die Spezialisten unter ihnen haben eine Chance, zu überleben.

Selbst wenn die Räuber der Meere Nahrung gefunden haben, bringt das Fangen der Beute eine Fülle neuer Probleme mit sich. Das gilt besonders für den Blauwal, den grössten Jäger der Erde. Er schwimmt Tausende Kilometer durch die Ozeane auf der Suche nach Krill, einem der kleinsten Lebewesen im Meer. Dank seiner enormen Grösse kann der Wal auf einmal einen ganzen Schwarm dieser Krebstiere verschlingen.

Denkbar anders, aber ebenfalls ein bemerkenswerter Jäger ist der Fregattvogel. Da seine Federn nicht wasserdicht sind, darf er nicht nass werden. Trotzdem jagt er auf dem offenen Meer. Die Vögel verlassen sich dabei auf die Hilfe von Goldmakrelen, deren Beute bei der Flucht aus dem Wasser springt. Es sind fliegende Fische, die bis zu 100 Meter durch die Luft gleiten können. Doch auch Haie, Seelöwen, Ostpazifische Delfine, Albatrosse und der skurrile Sargassofisch haben aussergewöhnliche Methoden entwickelt, um im offenen Ozean zu jagen.