Ausstrahlungsdatum: Montag, 13. November 2017, 22.55 Uhr, SRF 1
Seit Gianni Infantino ihn auf dem Fifa-Thron beerbte, hat sich Sepp Blatter noch in keinem grossen SRF-Interview geäussert. Nun stellt er sich den Fragen von Roger Schawinski. Wie ist sein Verhältnis zu seinem Walliser Nachfolger? Wie geht es ihm heute, nach knapp zwei Jahren Sperre?
Es ist ein offenes Geheimnis, dass im internationalen Fussball Schmiergelder und Korruption das Alltagsgeschäft mitbestimmen. Seit 2015 sorgen Skandale und entsprechende Sanktionen gegen Fifa-Funktionäre vermehrt für Schlagzeilen. Auch der ehemalige Präsident Joseph S. Blatter wurde nicht verschont. Vor knapp einem Jahr bestätigte der Internationale Sportgerichtshof die von Blatter angefochtene Sperre für sechs Jahre.
«Richtige Freunde sind wenige übrig geblieben», sagt der Walliser, der sich stets gegen die Vorwürfe wehrte, heute. Auch gesundheitliche Probleme brachten ihn zum Nachdenken. Er habe realisiert, dass für ihn zwei Dinge im Leben wichtig sind: die Gesundheit und die Liebe.
Ruhe ist am Fifa-Sitz in Zürich auch nach Blatters Verschwinden nicht eingekehrt. Im Gegenteil: Nach der Absetzung von Cornel Borbély und Hans-Joachim Eckert, den beiden Chefermittlern der Ethikkommission, geriet die Fifa-Spitze um den neuen Präsidenten Gianni Infantino im Mai erneut ins Kreuzfeuer der medialen Kritik. Mit welchen Gefühlen verfolgt Blatter die Entwicklungen? Roger Schawinski fragt nach.




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