Ausstrahlungsdatum: Sonntag, 19. November 2017, 15.00 Uhr, SRF 1
Die Gärten des Königspalastes Alcázar in Sevilla wurden ab dem neunten Jahrhundert von aufeinanderfolgenden muslimischen und christlichen Monarchen angelegt. Daraus entstand ein wunderschönes Ensemble einander überlagernder maurischer und gotischer Elemente, die sich mit Renaissance-Einflüssen mischen. Anschliessend: Überlebenskampf Wildnis – Die Savanne (5/7). Und: Überlebenskampf Wildnis – Die Küste (6/7).
Sonntag, 19. November 2017, 15.00 Uhr, SRF 1
Magische Gärten – Spanien
Die Gärten des Königspalastes Alcázar in Sevilla wurden ab dem neunten Jahrhundert von aufeinanderfolgenden muslimischen und christlichen Monarchen angelegt. Daraus entstand ein wunderschönes Ensemble einander überlagernder maurischer und gotischer Elemente, die sich mit Renaissance-Einflüssen mischen.
Die Gärten liegen am Ufer des Guadalquivir, der einen Handel mit ganz Europa ermöglichte. In den aus mediterranen Kulturen hervorgegangenen Anlagen mischen sich die verschiedenen Stile je nach den Launen der Könige, die hier ihre Residenzen einrichteten. Noch heute nutzt die spanische Königsfamilie, wenn sie sich in Sevilla aufhält, einen Teil des Alcázar als offizielle Residenz.
Sonntag, 19. November 2017, 15.30 Uhr, SRF 1
Überlebenskampf Wildnis – Die Savanne (5/7)
Die Hälfte der Kontinente ist von Wüste oder Grasland bedeckt. In diesen ungeschützten Lebensräumen ist es ein Leichtes für Geparden, Weisskopfseeadler und Löwen, ihre Beute zu entdecken. Doch das beruht auf Gegenseitigkeit: Auch die Beutetiere können die Gefahr frühzeitig erkennen. Ausdauer, Geschwindigkeit und Cleverness führen zumindest bei mancher Jagd zum Erfolg.
Der Gepard, das schnellste Landtier der Erde, jagt seine Beute mit enormer Geschwindigkeit, aber auch indem er ihre Ausweichmanöver perfekt nachahmt. Andere haben aus der minimalen Deckung dieser Landschaft das Beste gemacht: wie der elegante Karakal, auch bekannt als Wüstenluchs, dessen Fellfarbe perfekt mit dem hohen, trockenen Gras der afrikanischen Savanne verschmilzt. Die Löwen von Namibia haben gelernt, dass Wüstenstürme nicht nur ihren Geruch verwehen und sie sich daher besser anschleichen können. Die Wetterlage versetzt ihre Beute auch noch in Panik.
Einige der kleinsten Raubtiere greifen zu Tricks. Ameisen in der Wüste Namib, zum Beispiel, lassen die Sonne die Arbeit machen. Die grillt andere Insekten förmlich, und die Ameisen müssen nur noch die Kadaver einsammeln. In Brasilien locken die Larven von Schnellkäfern Termiten mithilfe eines gespenstischen Leuchtens in den Tod.
Sonntag, 19. November 2017, 16.20 Uhr, SRF 1
Überlebenskampf Wildnis – Die Küste (6/7)
Der sechste Teil aus der Reihe «Überlebenskampf Wildnis» berichtet vom Leben und Überleben an den Küsten zwischen Australien und Thailand, zwischen den USA und Chile. Diese Grenzbereiche zwischen Wasser und Land bieten vielfältige Jagdmöglichkeiten, jedoch sind diese oft zeitlich sehr begrenzt. Chancen bleiben nicht lange bestehen. Für die Jäger ein immerwährender Wettlauf gegen die Zeit.
Viele Jäger verlassen ihre bevorzugten Lebensräume und kommen an die Küsten der Weltmeere, um ihre Beute zu erlegen. Sie nehmen dabei oft grosse Risiken auf sich, in der Hoffnung, ausreichend Nahrung zu finden. Manche Jagdmöglichkeiten sind von Ebbe und Flut abhängig und bieten sich zweimal am Tag, andere nur für wenige Stunden im Jahr. Um an der Küste Erfolg bei der Jagd zu haben, müssen die Tiere Geduld haben und sehr clever sein. Delfine zeigen eine erstaunliche Jagdstrategie, bei der sie jedes Mal ihr Leben aufs Spiel setzen. An der Küste können Oktopusse laufen, Wölfe fischen und Affen haben einen ausgeklügelten Speiseplan entwickelt, ihr «Seafood-Restaurant» öffnet allerdings nur bei Ebbe.




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