Nach den ARTE GEIE Statuten wechselt die Programmdirektion des deutsch-französischen Senders ARTE regelmäßig zwischen Deutschen und Franzosen. Wie der Sender am 21. November mitteilte, folgt zum 1. Januar 2018 Bernd Mütter als Geschäftsführer und Programmdirektor bei ARTE GEIE auf Alain Le Diberder, der seit 2013 diese Position innehatte.

Bernd Mütter war bislang Stellvertretender Programmdirektor und Hauptabteilungsleiter Programmplanung TV/Web. Seine Position übernimmt der Franzose Emmanuel Tourpe, derzeitig Hauptabteilungsleiter Programmplanung TV/ VOD beim französischsprachigen belgischen Fernsehen RTBF.

Der Historiker und Journalist Bernd Mütter (40) ist seit 2015 für die Abteilungen Programmplanung und Medienforschung, Online-Edition und die Sendeleitung von ARTE verantwortlich. Zuvor war er elf Jahre lang in verschiedenen Funktionen für das ZDF tätig, unter anderem als Autor und Redakteur für historische Dokumentationen, als Chef vom Dienst von "ZDF-History" und als Referent in der Direktion Europäische Satellitenprogramme.

Er folgt auf Alain Le Diberder (62), der 2013 die ARTE-Programmdirektion übernahm. Diberders ursprünglich vierjähriges Mandat wurde Ende 2016 um ein Jahr verlängert, um ihm die Vollendung wichtiger Projekte zu ermöglichen, die er gleich nach seinem Amtsantritt, insbesondere im Bereich digitale Entwicklung und TV/ Web-Konvergenz, gestartet hatte. ARTE dankt Alain Le Diberder für sein herausragendes Engagement und sein Wirken in den fünf Jahren seiner Amtszeit.

Emmanuel Tourpe (47) ist seit über fünfzehn Jahren in den Bereichen der Medienforschung und der trimedialen Programmplanung (TV, Radio und Internet) tätig. Er war ab 2001 als Leiter der Abteilung "Strategische Entwicklungen" und ab 2006 Leiter Programmplanung TV/VoD beim RTBF. Er ist außerdem Gastdozent an der Université Libre de Bruxelles und an der Universität Louvain La Neuve.

Gemäß Gründungsvertrag von ARTE GEIE hat die Mitgliederversammlung des Senders auf Vorschlag des Präsidenten des Vorstands die beiden Ernennungen vorgenommen. Die vierjährigen Mandate laufen vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2021.