Ausstrahlungsdatum: Montag, 27. November 2017, 21.05 Uhr, SRF 1
Patienten mit chronischen Krankheiten oder Patienten nach ambulanten Eingriffen sollen immer mehr Selbstverantwortung für ihre Krankheit oder Pflege übernehmen. Doch das ist nicht jedermanns Sache. Zu oft werden sie zu wenig instruiert und sind dann daheim entsprechend überfordert. Wie viel Selbstmanagement kann man von einem Patienten verlangen und wo braucht es noch mehr Unterstützung? Weitere Themen: Was bringen Patientenverfügungen überhaupt? Und: Prokrastination die therapierbare Aufschieberitits. Odette Frey moderiert die Sendung.
Selbst ist der Patient
Patienten mit chronischen Krankheiten oder Patienten nach ambulanten Eingriffen sollen immer mehr Selbstverantwortung für ihre Krankheit oder Pflege übernehmen. Doch das ist nicht jedermanns Sache. Zu oft werden sie zu wenig instruiert und sind dann daheim entsprechend überfordert. Wie viel Selbstmanagement kann man von einem Patienten verlangen und wo braucht es noch mehr Unterstützung?
Was bringen Patientenverfügungen überhaupt?
Der Schlussbericht des Nationalen Forschungsprogramms «Lebensende» zeigt: Patientenverfügungen erleichtern Ärzten und Angehörigen der Sterbenden die Entscheidung über medizinische Massnahmen oft nicht. Denn beispielsweise sei häufig unklar, ob sie auf freiem Willen beruhten und ob dem Verfasser die Tragweite der geäusserten Wünsche bewusst war. Erfüllen Patientenverfügungen also gar nicht ihren Zweck?
Prokrastination die therapierbare Aufschieberitits
Unangenehme Tätigkeiten aufschieben, das kennen die meisten Menschen. Auch unter Studenten ist das sogenannte Prokrastinieren verbreitet. Bei bis zu 15 Prozent sind die Folgen schwerwiegend – Prüfungen werden sausen gelassen und sogar Ausbildungen abgebrochen. Betroffene sind nicht faul und auch nicht psychisch krank, vielmehr leiden sie an einer Störung der Selbstregulation, die erfolgreich behandelt werden kann.




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