Ausstrahlungsdatum: Montag, 4. Dezember 2017, 21.05 Uhr, SRF 1

Die Studien sprechen eigentlich eine klare Sprache: Beim sogenannten Impingement-Syndrom – einer Verengung im Schultergelenk – bringt eine Operation dem Patienten wenig. Trotzdem wird der Eingriff in der Schweiz jedes Jahr mehrere tausend Mal durchgeführt, obwohl mit Physiotherapie und Kortisonspritzen gleich gute Resultate erzielt werden könnten. Warum Chirurgen wider wissenschaftlicher Erkenntnis handeln: am Montagabend in «Puls». Weitere Themen: Das perfekte Kunstherz. Und: Messe für Menschen mit Behinderung. Odette Frey moderiert die Sendung.

Überflüssige Schulteroperationen
Die Studien sprechen eigentlich eine klare Sprache: Beim sogenannten Impingement-Syndrom – einer Verengung im Schultergelenk – bringt eine Operation dem Patienten wenig. Trotzdem wird der Eingriff in der Schweiz jedes Jahr mehrere tausend Mal durchgeführt, obwohl mit Physiotherapie und Kortisonspritzen gleich gute Resultate erzielt werden könnten. Warum Chirurgen wider wissenschaftlicher Erkenntnis handeln: am Montagabend in «Puls»

Das perfekte Kunstherz
Im Rahmen des Projekts Zurich Heart arbeiten rund zwanzig Forschergruppen aus verschiedenen Disziplinen daran, künstliche Herzpumpen zu verbessern. Die implantierbaren Kreislaufunterstützungssysteme übernehmen bei Menschen mit Herzinsuffizienz einen Teil der Pumpfunktion des Herzens. Langfristig wollen die Zürcher Forscher ein vollständig implantierbares Kunstherz «erschaffen».

Messe für Menschen mit Behinderung
Alle zwei Jahre lädt Luzern zur Swiss-Handicap-Messe. Dort können Behinderte die neuesten Trends im Bereich technischer Hilfsmittel ausprobieren. «Puls» begleitet einen gehbehinderten jungen Mann auf der Suche nach Möglichkeiten, die sein Leben leichter und unterhaltsamer gestalten.