Ausstrahlungsdatum: Sonntag, 17. Dezember 2017, 15.35 Uhr, SRF 1
Von 1952 bis zu seinem Tod am 25. Dezember 1977 lebte der englische Filmpionier und Hollywoods erster Weltstar mit seiner Familie in der Schweiz. Was 1952 als kurzer Europaurlaub geplant war, wurde zu einem langjährigen Exil. Der Dokumentarfilm von Felice Zenoni gibt einen umfassenden Einblick in Chaplins Spätwerk. Filmaufnahmen und Dokumente aus dem Familienarchiv zeigen eine bislang wenig bekannte Seite des Künstlers. SRF zeigt den Film zum 40. Todestag von Charlie Chaplin. Vorher: «DOK» – Winter in der Mongolei.
Sonntag, 17. Dezember 2017, 15.35 Uhr, SRF 1
«DOK»: Charles Chaplin – Die Schweizer Jahre
Von 1952 bis zu seinem Tod am 25. Dezember 1977 lebte der englische Filmpionier und Hollywoods erster Weltstar mit seiner Familie in der Schweiz. Was 1952 als kurzer Europaurlaub geplant war, wurde zu einem langjährigen Exil. Der Dokumentarfilm von Felice Zenoni gibt einen umfassenden Einblick in Chaplins Spätwerk. Filmaufnahmen und Dokumente aus dem Familienarchiv zeigen eine bislang wenig bekannte Seite des Künstlers.
Wie viele andere Künstler vor ihm wählte auch Charlie Chaplin für seinen Lebensabend die Schweiz als Heimat, allerdings nicht ganz freiwillig. Nach dem Zweiten Weltkrieg betrieb Senator McCarthy in den USA eine regelrechte Hetzjagd gegen jeden, der angeblich Kontakte zum Ostblock unterhielt. Auch Chaplin geriet in McCarthys Schusslinie. Die Wiedereinreise in die USA nach der Europapremiere seines Films «Limelight» war infrage gestellt.
Der in London geborene Chaplin versuchte erst gar nicht, seine Wahlheimat wieder zu betreten, sondern kehrte Hollywood und den Vereinigten Staaten für immer den Rücken. Im Dezember 1952 reiste er in die Schweiz, siedelte sich am Genfersee an und verbrachte seine letzten 25 Lebensjahre oberhalb von Vevey in der Villa Manoir de Ban. Ein einziges Mal, 1972, zur Entgegennahme eines Ehrenoscars, reiste er noch einnmal in die USA. Charlie Chaplin starb am 25. Dezember 1977 in Corsier-sur-Vevey am Genfersee.
Der Dokumentarfilm von Felice Zenoni und Beat Hirt gibt einen umfassenden Einblick in Charlie Chaplins Spätwerk. Unveröffentlichte Filmaufnahmen und Dokumente aus dem Familienarchiv zeigen eine bislang wenig bekannte Seite Chaplins. Zu Wort kommen seine Kinder Geraldine, Michael und Eugene sowie Künstlerkollegen wie Peter Ustinov, Petula Clark und Liselotte Pulver.
Sonntag, 17. Dezember 2017, 15.05 Uhr, SRF 1
«DOK»: Winter in der Mongolei
Mitten in der mongolischen Wüste steht das grösste Reiterstandbild der Welt: Es zeigt Dschingis Khan. Sein Geist beherrscht dieses grosse Land beinahe ebenso sehr wie der raue Winter. Reporterin Ina Ruck und ihr Team sind auf dem Weg zu den Nomaden der Gobi. Ein Film von Ina Ruck.
Die Menschen dort leben in Jurten, mit welchen sie regelmässig umziehen. Vor Kälte schützen die kaum. Bei minus 30 Grad und heftigem Wind macht das Filmteam in der ersten Nacht kein Auge zu, und dann kommt auch noch ein Sturm auf. Als das Unwetter die Jurte trifft, zerbricht diese, die dicken Zeltplanen reissen. Auch die Nachbarn, zehn Kilometer entfernt, verlieren in dieser Nacht ihre Jurte und werden obdachlos. Nichts Besonderes in der Gobi. Aber jeder weiss, jetzt helfen alle, die der Sturm verschont hat.




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