Ausstrahlungsdatum: Mittwoch, 20. Dezember 2017, 22.50 Uhr, SRF 1
Am 5. April 2012 erfährt die sechsjährige Mika, dass sie Leukämie hat. Im Film «Mit sechs Jahren habe ich einen Drachen getötet» erzählen Mika, ihre Mutter, ihr Vater und die Ärztin die Geschichte von ihrem Weg zur Heilung. Ein Film von Bruno Romy.
Das Leben des Filmemachers Bruno Romy und der Künstlerin Annabelle Cocollos wird im April 2012 von einer Minute auf die andere auf den Kopf gestellt: Ihre kleine Tochter Mika hat Leukämie. Die Familie entschied gemeinsam, einen Dokumentarfilm darüber zu machen.
Es ist eine Geschichte in drei Akten. Der erste konzentriert sich auf den Schock der Diagnose, die Schwierigkeit, Familie und Freunde zu informieren, die erste Nacht im Spital, die lähmende Angst. Die zweite beschreibt das Leben in der Onkologie des Kinderspitals, das Personal, andere Kinder und ihre Eltern, die Anpassung an eine andere Welt, auch als Mika wieder nach Hause darf. Der dritte zeigt die unzähligen Spitalaufenthalte, die physischen Veränderungen, welche die Chemotherapie mit sich bringt, den Alltag mit Krebs. Bis zu dem Tag, an dem Mika wieder zur Schule gehen darf, mit einem rosa Kopftuch und einem breiten Lächeln auf dem Gesicht.
Durch die Geschichte führen uns vier Protagonisten. Sie vertrauen uns ihre Gedanken und ihren Gefühlszustand an. Jeder spricht auf seine eigene Weise: Mika spontan, die Mutter stark, der Vater zerbrechlich, die Ärztin professionell distanziert. Die temporeiche Geschichte wird in einer Mischung aus dokumentarischen und fiktiven Bildern erzählt, angereichert durch Animationsbilder von Mika und ihrer Mutter Annabelle.
«Mit sechs Jahren habe ich einen Drachen getötet» trägt die kreative Handschrift des Regisseurs Bruno Romy, dem Vater von Mika. Seine Arbeit zeichnet sich aus durch die richtige Dosis an Distanz, Poesie und Humor.




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