Ausstrahlungsdatum: Montag bis Freitag, 15. bis 19. Januar 2018, 18.15 Uhr, SRF 1
Fünf Stammgäste präsentieren im neuen Jahr ihre Lieblingsrestaurants und laden dazu ein, die Region Zürichsee eine Woche lang kulinarisch zu entdecken. Am Schluss gewinnt diejenige Beiz, welche in den Kategorien Ambiente, Essen und Preis-Leistung am meisten überzeugen kann.
Es kämpfen um den Wochensieg:
Montag, 15. Januar: Villa Loca, Kilchberg
Das alte Riegelhaus steht seit 250 Jahren an diesem Ort. Andy Knecht, der Wirt, hat seit gut 24 Jahren das Sagen in der Villa Loca. Die atemberaubende Sicht auf den Zürichsee sticht einem als Erstes ins Auge. Im Restaurant geht es bunt und lebhaft zu und her. Die Villa Loca setzt auf mexikanisches Essen. Burritos, Fajitas und Tacos sind denn auch in allen Variationen zu haben. Die Villa Loca behauptet von sich selbst, eines der besten Tex-Mex-Restaurants am Zürichsee zu sein. Der Stammgast Rosita Meier ist selber Wirtin eines Bistros in Richterswil. Als eingefleischter «Mini Beiz dini Beiz»-Fan hat sie schon über fünfzig Restaurants aus den Sendungen selber besucht. In der Villa Loca fasziniert sie das lebendige und farbenfrohe Ambiente.
Dienstag, 16. Januar: Golden Thai Food, Thalwil
Seit zwei Jahren wirtet Hans-Peter Müller im Golden Thai in Thalwil. Da das Restaurant in einem Firmengebäude untergebracht ist, wird es über den Mittag auch als Kantine genutzt. Der Wirt hat von Beginn an ein klares Konzept. Er will authentische thailändische Küche sowie gutbürgerliche Schweizer Klassiker anbieten. Nicht nur das Essen, auch das Interieur steht ganz im Zeichen Thailands. Der Stammgast Veronika Bürgi-Bachmann kennt den Wirt schon lange und war auch schon bei seinen früheren Stationen gerne als Gast zugegen. Die passionierte Tennisspielerin schätzt das gute Preis-Leistungs-Verhältnis und den zuvorkommenden Service. Für sich und ihren Mann kocht sie gerne eigene Produkte aus ihrem Garten. Seit ihre Kinder aus dem Haus sind, darf es auch mal etwas einfacher sein.
Mittwoch, 17. Januar: Seerestaurant Steinburg, Küsnacht
Das Seerestaurant Steinburg ist ein Traditionsbetrieb und bietet den Gästen eine gehobene Küche an. Es ist eines der ältesten Restaurants in Küsnacht, in welchem seit über hundert Jahren Gäste bewirtet werden. Das junge Team um Björn Hilmert und Fabian Kaiser überrascht seine Gäste mit ausgefallenen Kreationen und Topqualität. Im Sommer 2017 erhielten sie denn auch 13 Gault-Millau-Punkte für ihre besondere Küche. Auch der Weinkeller von Sommelier Björn kann sich sehen lassen und macht den Mehrgänger zum Erlebnis. Der Hecht für die berühmte Bouillabaisse kommt selbstverständlich aus dem Zürichsee. Der 40-jährige Augenarzt Stefan Locher liebt die tolle Atmosphäre in der Steinburg. Aussicht auf den See, die alten aber modern gestalteten Räume, den ausserordentlich professionellen Service und natürlich die abwechslungsreiche Karte. Wie auch das Seerestaurant probierte er zu Hause gerne etwas Neues aus beim Kochen.
Donnerstag, 18. Januar: Restaurant La Bouteille, Stäfa
Das Restaurant selber existiert bereits seit 20 Jahren. Der Wirt, Eduard Graf, war früher in der IT-Branche tätig, bis er dann sein Hobby zu seinem Beruf gemacht hat. Edi ist Sensoriker. Das heisst er bewertet unter anderem Lebensmittel mit all seinen Sinnesorganen. Es erstaunt denn auch nicht, nimmt einem Edi mit auf eine kulinarische Reise beim Besuch des La Bouteille. Den Tag durch fungiert das Restaurant als Weinhandlung, am Abend werden dann, meist auf Reservation, Gäste bekocht. Auf den Tisch kommt, was gerade auf dem Markt oder direkt beim Bauernhof zu haben ist. Benno Mazenauer hat das La Bouteille vor acht Jahren eher per Zufall entdeckt. Die Kombination aus Essen und Wein fand er schlicht spitze. Der passionierte Hobbykoch lässt sich gerne in eine andere Welt entführen und liebt es, neue Sachen zu entdecken und erfahren.
Freitag, 19. Januar: MS Glärnisch, Zürichsee
Das MS Glärnisch ist ein ehemaliges Kursschiff von der Zürcher Schifffahrtsgesellschaft. Es wurde vor zehn Jahren ausgemustert, weil es zu klein war und nicht mehr genug Passagiere transportieren konnte. Darauf folgend wurde es von einer Privatperson gekauft. Vera ist die dritte Pächterin und seit 2016 dort als Wirtin tätig. Das Besondere an der MS Glärnisch ist natürlich, dass es ein Schiff ist. Es schaukelt immer ein wenig. Dennoch hat es, durch die vielen Stammgäste den Charakter einer Dorfbeiz. Auf dem See wird möglichst saisonal gekocht. Es gibt jeweils ein Menü mit Fisch und eines mit Rindfleisch. Die bald 30-jährige Nara Burkhardt kennt die MS Glärnisch seit zehn Jahren. Sie ist wöchentlich mehrmals auf dem Schiff anzutreffen und liebt es, auf dem See zu sein. Die Aussicht ändert sich ständig, das Essen ist toll und der Service stimmt für sie auf dem schwimmenden Restaurant.




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