Ausstrahlungsdatum: Sonntag, 14. Januar 2018, 15.00 Uhr, SRF 1
Jede Sinneswahrnehmung hat die Aufgabe, das Überleben der jeweiligen Tierart in ihrem Umfeld zu gewährleisten. In dieser Folge befassen wir uns mit dem, was die Wildtiere fühlen. Denn genau wie der Mensch verlässt sich jedes Tier auf seinen Tastsinn, jeden Tag und in jeder Hinsicht. Anschliessend: Tierische Lebensphasen – Gefährliche Kindheit (1/6). Und: Tierische Lebensphasen – Die Welt entdecken (2/6).
Sonntag, 14. Januar 2018, 15.00 Uhr, SRF 1
«DOK»: Super Sinne der Tiere – Gespür
Jede Sinneswahrnehmung hat die Aufgabe, das Überleben der jeweiligen Tierart in ihrem Umfeld zu gewährleisten. In dieser Folge befassen wir uns mit dem, was die Wildtiere fühlen. Denn genau wie der Mensch verlässt sich jedes Tier auf seinen Tastsinn, jeden Tag und in jeder Hinsicht.
Tiere reagieren äusserst sensibel auf ihre Umwelt. Aber welche sensorischen Fähigkeiten helfen ihnen, sich in ihrer Umgebung zurechtzufinden?
Zebras zum Beispiel leben in Herden mit bis zu tausend Tieren, ihre Loyalität gilt aber immer zuerst ihrer Familiengruppe. Zur Stärkung dieser Bindung schmiegen sie sich immer wieder aneinander, Hals an Hals und Wange an Wange, um sich gegenseitig an den Haaren, im Nacken und am Rücken knabbern zu können.
Diese Dokumentation geht auf Tuchfühlung im Zusammenhang mit dem Tastsinn der Tiere. Einzigartige Aufnahmen enthüllen, was dem menschlichen Auge sonst verborgen bleibt.
Sonntag, 14. Januar 2018, 15.25 Uhr, SRF 1
«DOK»: Tierische Lebensphasen – Gefährliche Kindheit (1/6)
Extrem nah dran, unvorhersehbar und dramatisch: Diese Serie setzt die aufregendsten Überlebenskämpfe der Tierwelt atemberaubend in Szene. In der ersten Folge dreht sich alles um die ersten Schritte, Hopser, Flügel- und Flossenschläge von Neugeborenen in der Tierwelt.
Im Moment der Geburt startet eine einmalige und gefährliche Reise – bei uns Menschen und den Tieren in aller Welt. Einige haben die grösste Bewährungsprobe ihres Lebens schon kurz nach der Geburt zu bestehen: Nonnengänseküken in Grönland stürzen sich über hundert Meter in die Tiefe, lange bevor sie fliegen können. Andere müssen sich erst als Erwachsene beweisen, wie die australische Pfauenspinne: Das kleine Spinnenmännchen tanzt im wahrsten Sinne um sein Leben, um sich paaren und für Nachwuchs sorgen zu können.
Wenn winzige Gottesanbeterinnen aus dem Eikokon schlüpfen, sind sie vom ersten Moment an vollkommen auf sich gestellt. Sie müssen extrem vorsichtig sein – denn der Feind lauert in den eigenen Reihen: die Geschwister! Junge Erdmännchen in Südafrika haben im Vergleich dazu ein äusserst gemütliches Zuhause. Im Familienverband verbringen die Kleinsten wohl behütet ihre Kindheit. Doch im Alter von etwa zwei Monaten muss das junge Weibchen lernen, eigenständig für Futter zu sorgen.
Sonntag, 14. Januar 2018, 16.20 Uhr, SRF 1
«DOK»: Tierische Lebensphasen – Die Welt entdecken (2/6)
Der Nachwuchs ist das Vermächtnis der Eltern an die Zukunft – sofern es gelingt, ihn erfolgreich grosszuziehen und vor den Gefahren der Wildnis zu schützen. Kaum eine Bindung im Tierreich ist enger als die zwischen Eltern und ihren Jungen.
Ein Bonobo etwa ist in den ersten fünf Lebensjahren völlig auf seine Mutter angewiesen. Für andere Tiere – wie zum Beispiel Meeresschildkröten – ist die Elternpflicht erfüllt, sobald dem Weibchen die anstrengende und oft lebensgefährliche Eiablage gelungen ist. Wieder andere überlassen die mühsame Aufzucht gleich einer fremden Art: Ein Kuckucksei im Nest eines Afrikanischen Trauerdrongos bedeutet meist das Todesurteil für den eigenen Nachwuchs. Jungtiere sind leichte Beute für Räuber aller Art.
Die Hauptaufgabe der Eltern besteht darin, ihren Nachwuchs so sicher wie möglich durch das Leben zu führen. In der ostafrikanischen Savanne muss eine Zebrastute eine dramatische Entscheidung fällen. Sie kann ihr Fohlen nur vor den Löwen schützen, wenn sie mit ihm einen reissenden Fluss überquert. Die Bisonkuh in der Tundra Kanadas weicht niemals von der Seite ihres Kälbchens, selbst wenn es von einem Wolfsrudel angegriffen wird.




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