Ausstrahlungsdatum: Montag, 15. Januar 2018, 21.05 Uhr, SRF 1

Gut die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung hadert mit dem Übergewicht und will abnehmen. Das Mittel der Wahl: Immer neue Diäten – nicht selten auch radikale Hungerkuren, bei denen Kohlenhydrate oder wichtige Nahrungsmittel komplett vom Speiseplan gestrichen werden. Medizin und Wissenschaft warnen seit Jahrzehnten vor der Schädlichkeit und Nutzlosigkeit solcher Diäten, und doch verfallen immer wieder Menschen der Verlockung, schnell und einfach schlanker zu werden. Wie Abnehmen langfristig funktionieren kann: «Puls» zeigt es. Weitere Themen: Besser operieren – Chirurgenausbildung mit Hightech-Simulatoren. Und: Besser betreuen – Kuschelrobben-Roboter für Demente. Odette Frey moderiert die Sendung.

Besser abnehmen – Mit Geduld statt Crashdiät zum Wunschgewicht
Gut die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung hadert mit dem Übergewicht und will abnehmen. Das Mittel der Wahl: Immer neue Diäten – nicht selten auch radikale Hungerkuren, bei denen Kohlenhydrate oder wichtige Nahrungsmittel komplett vom Speiseplan gestrichen werden. Medizin und Wissenschaft warnen seit Jahrzehnten vor der Schädlichkeit und Nutzlosigkeit solcher Diäten, und doch verfallen immer wieder Menschen der Verlockung, schnell und einfach schlanker zu werden. Wie Abnehmen langfristig funktionieren kann: «Puls» zeigt es.

Besser operieren – Chirurgenausbildung mit Hightech-Simulatoren
Am Genfer Universitätsspital befindet sich das schweizweit erste Ausbildungszentrum mit Operationssimulatoren. Derzeit basiert die Chirurgenausbildung vor allem auf dem Mentorensystem: Unter Aufsicht erfahrener Ärzte werden reale Eingriffe vorgenommen. In Genf können die angehenden Chirurgen die verschiedenen Operationstypen nun erst in voller Länge an Simulatoren üben, bevor sie echte Patienten unters Skalpell bekommen.

Besser betreuen – Kuschelrobben-Roboter für Demente
In Japan werden seit Jahren Roboter-Robben in der Betreuung von Demenzkranken eingesetzt. Dank verschiedensten Sensoren reagieren die Kuschelrobben auf Stimme und Berührung. Die Interaktion mit den Hightech-Plüschtieren soll helfen, Demenzkranke zu stimulieren, aber auch in Krisen zu beruhigen. Ein vielversprechender Ansatz, der in der Schweiz aber kaum zum Einsatz kommt.