Ausstrahlungsdatum: Sonntag, 21. Januar 2018, 22.05 Uhr, SRF 1

Das neue Jahr ist schon wieder drei Wochen alt. Zeit, endlich durchzustarten. Aeschbachers Gäste machen es vor: Obwohl schon 82-jährig, ist Heinz von Gunten aktiver denn je und fährt mit seinem VW-Bus alleine durch die Wüsten dieser Welt. Nach einer Hirnblutung mit vielen Komplikationen ist X-Factor-Siegerin Edita wieder da und startet mit einem neuen Album durch. Wer die guten Vorsätze schon wieder über Bord geworfen hat, wird von den ehemaligen Studenten Kaspar Schmocker, Jan Urfer und Florian Kuchen eines Besseren belehrt. Und Vanessa Müllers gefiederte Freunde wissen, wie man durchstartet – die Falknerin hat ihnen nicht nur Flugmanöver beigebracht.

Heinz von Gunten
war im Verlauf seines Lebens schon fünfmal in der Sahara und hat vor Kurzem mit seinem VW-Bus alleine die grösste Halbwüste Europas auf der iberischen Halbinsel durchquert. Das Besondere an der Geschichte: Der Steffisburger ist bereits 82 Jahre alt – aber noch kein bisschen müde. Er will seinen Horizont erweitern, immer und immer wieder und ist der Inbegriff eines aktiven Rentners. Ob Ausfahrten mit der Harley, Velotouren, Schwimmen, Deltasegeln, Saxophon spielen, Malen oder Reisen. Dem rüstigen Rentner ist es nie langweilig. «Ich kann nicht wochenlang am Strand liegen. Bei mir muss immer etwas gehen.»
Edita
Vom Leben geprüft hat sie hohe Gipfel und tiefe Täler durchschritten. Ein Jahr nach ihrem Sieg bei X-Factor ist die Sängerin sechs Jahre von der Bildfläche verschwunden. Plötzlich auftretende Kopfschmerzen wollten nicht mehr verschwinden. Die Folge, eine Hirnblutung, die durch ein angeborenes Aneurysma ausgelöst wurde. Es folgten fünf Operationen und die Ungewissheit, ob sie überhaupt jemals wieder sprechen und laufen, geschweige denn auf einer Bühne stehen und wieder singen kann. Wie durch ein Wunder und dank ihrem starken Willen ist die quirlige Bernerin wieder zurück – mit einem neuen Album im Gepäck.
Kaspar Schmocker, Jan Urfer und Florian Kuchen
haben als Sportwissenschaftler ein neuartiges Trainingsgerät entwickelt, welches sensomotorisches Training unter Belastung ermöglicht. Angefangen hat die Erfolgsgeschichte vor acht Jahren. Kaspar, damals noch Student an der Uni Bern, hatte keine Lust auf ein Praktikum als Sportlehrer oder Fitnessinstruktor. So kam ihm die Idee, aus dem Trampolin seines «Göttimeitlis» ein neues Sportgerät zu entwickeln. Nach drei Jahren Tüftelei produzierte er mit seinem Onkel den ersten Prototypen. Mit den Studienfreunden Jan und Florian wurde darauf das Start-up SensoPro gegründet und das Gerät perfektioniert. Heute können sowohl Parkinsonpatienten als auch Spitzensportler darauf trainieren.

Vanessa Müller
hat 25 gefiederte Freunde und ist seit 20 Jahren leidenschaftliche Falknerin von Beruf. Ob Weissgesichtseule, Gerfalke oder Milchuhu – zu jedem ihrer Greifvögel hat die 33-jährige Süddeutsche ein inniges Verhältnis. Nebst Aufträgen zur Vergrämung lästiger Tauben oder Krähen hat Vanessa vor gut drei Jahren ihre eigene Falknerei ins Leben gerufen und präsentiert ihre Lieblinge heute an Shows, besucht Kindergärten und Schulen oder organisiert Privatanlässe für Gross und Klein. «Mir liegt vor allem daran, dass die Tiere artgerecht gehalten werden und dass es ihnen gut geht.» Die Fürsorge reicht von der Aufzucht über die Pflege und Wiederauswilderung kranker und verletzter Tiere bis zum täglichen Training mit ihren stolzen Vögeln.