Ausstrahlungsdatum: Montag bis Freitag, 29. Januar bis 2. Februar 2018, 18.15 Uhr, SRF 1

Fünf Stammgäste präsentieren im neuen Jahr ihre Lieblingsrestaurants und laden dazu ein, den Kanton Baselland eine Woche lang kulinarisch zu entdecken. Am Schluss gewinnt diejenige Beiz, welche in den Kategorien Ambiente, Essen und Preis-Leistung am meisten überzeugen kann.

Es kämpfen um den Wochensieg:

Montag, 29. Januar: Neumühle, Roggenburg

Das Haus beziehungsweise die Mühle gibt es seit dem Ende des 17. Jahrhunderts. Die heutige Wirtin Christine Weck war bis 2003 Mitglied einer Theatergruppe und stand häufig auf der Bühne. Sie hatte den Wunsch nach Veränderung und erwarb kurze Zeit später die Neumühle, wo sie bis heute als Wirtin tätig ist. Das Restaurant liegt mitten in einem Erholungsgebiet und schafft den Spagat zwischen Ausflugs- und Gourmetküche. Es wird ausschliesslich mit biologischen Produkten gearbeitet, als Spezialität gelten die frischen Forellen. Kaspar Hort ist Künstler und Schriftsteller und seit längerer Zeit Stammgast in der Neumühle. Er schätzt die tolle Lage, die gute Qualität der Lebensmittel und die frischen Ideen des irischen Chefkochs.

Dienstag, 30. Januar: Sichternhof, Liestal

Das Haus ist schon circa 200 Jahre alt und liegt im Naherholungsgebiet Sichtern. Neben einer grossen Sonnenterrasse bietet die Beiz den kleinen Gästen einen tollen Spielplatz. Im Sichternhof wird besonderen Wert auf saisonale Küche gelegt. Im Herbst kommt Wild auf den Tisch, im Winter Raclette und Fondue und im Frühling Spargeln. Der Wirt Patrick Class ist gebürtiger Franzose und hat früher als Kellner im Sichternhof gearbeitet. Vor etwas weniger als vier Jahren wurde er dann Pächter des Hofs. Der Stammgast Hansruedi Blaser ist Einheimischer und ein guter Freund des Wirts. Man trifft ihn beinahe wöchentlich an im Sichternhof. Er selber ist leidenschaftlicher Hobbykoch.

Mittwoch, 31. Januar: Tschoppenhof, Liedertswil
Das Haus war ursprünglich mal eine Scheune, bis es schliesslich umgebaut und vergrössert wurde. Immer am ersten Freitag des neuen Monats wird der Tschoppenhof in ein kleines Schlagermekka umfunktioniert. Der Wirt, Rolf Mönchhalfen, bietet allerlei gutbürgerliche Speisen an. Bekannt in der Region sind die verschiedenen Cordon-bleu-Variationen. Der Stammgast Gerhard Hofer besucht das Restaurant mehrmals wöchentlich. Er mag das ländliche Flair und die ruhige Atmosphäre. Für ihn stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis und er findet Gefallen an kräftigen Rotweinen.

Donnerstag, 1. Februar: Schlüssel, Ormalingen

Das Haus ist ein ehemaliger Bauernhof, in welchem die Küche früher eine alte Metzgerei war. Der Wirt und gelernte Koch Nicolas Fontana übernahm den Schlüssel vor 20 Jahren zum ersten Mal. Differenzen mit seinem Geschäftspartner liessen die beiden getrennte Wege gehen. Seit 2016 hat Nicolas nun wieder das Sagen im Schlüssel. Es ist eine geradlinige kleine Dorfbeiz ohne viel Schnickschnack, urchig und gesellig. Besonders beliebt sind der Risotto und die verschiedenen Pizzen. Lotti Staub wohnt selber in Ormalingen und kommt häufig mit dem Turnverein in die Dorfbeiz. Sie kennt den Wirt schon länger und mag besonders die heimelige Atmosphäre. Sie liebt den hausgemachten Risotto und schätzt die saisonale Küche.

Freitag, 2. Februar: Locanda da Carbone, Oberwil

Die ehemalige Reinigung wurde vor 20 Jahren zum Restaurant Carbone umgebaut. Ursprünglich startete das Carbone als kleine Kaffeebar und Bistro. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich beim Carbone um einen klassischen Italiener. Kein Wunder, der Wirt Antonio Carbone ist Italiener. Die Zutaten sind frisch, vieles davon kommt direkt aus der Familienproduktion in der alten Heimat. Wie es sich gehört, verfügt das italienische Restaurant auch über einen eigenen Weinkeller. Die eigene Pasta gilt als Highlight. Der Stammgast Angelo Borer kocht selber leidenschaftlich gerne. Er liebt gutes Essen und den passenden Wein – zwischen ihm und dem Wirt hat sich eine Freundschaft entwickelt. Der Tanzlehrer ist beinahe täglich im Carbone anzutreffen.