Ausstrahlungsdatum: Montag, 29. Januar 2018, 22.25 Uhr, SRF 1
Der Anteil pharmazeutischer Produkte an den Schweizer Exporten ist in den letzten zehn Jahren von 20 auf heute 24 Prozent gestiegen. Was die wenigsten wissen: Das Exportwunder basiert zu einem erheblichen Teil auf einem Rohstoff, der in den USA gewonnen und in der Schweiz verarbeitet wird. Und: Bis Ende Juni müssen Unternehmen ihre Buchhaltungssoftware an eine neue Norm anpassen. Doch viele Unternehmen sind in Verzug, weil Banken sie schlecht vorbereitet haben – die Folgen könnten gravierend sein. Ausserdem: Russland vor der Wahl: Wladimir Putin fördert den Rohstoffabbau in der Arktis – Trotz Sanktionen. Reto Lipp moderiert die Sendung.
Pharma: Die Analyse des Exportwunders
Der Anteil pharmazeutischer Produkte an den Schweizer Exporten ist in den letzten zehn Jahren von 20 auf heute 24 Prozent gestiegen. Zuletzt exportierte die Schweiz Pharmazeutika im Wert von 70 Milliarden Franken. Was die wenigsten wissen: Das Exportwunder basiert zu einem erheblichen Teil auf einem Rohstoff, der in den USA gewonnen und in der Schweiz verarbeitet wird.
Neue Norm im Zahlungsverkehr: «Chef, wo bleibt mein Lohn?»
Bis Ende Juni müssen Unternehmen ihre Buchhaltungssoftware an die neue Norm ISO20022 anpassen. Damit soll der Zahlungsverkehr einfacher, günstiger und automatischer werden. Jetzt zeigt eine Umfrage: Nur 40 Prozent der befragten Unternehmen werden bis dann umgestellt haben. Der Grund: Manche Banken haben ihre Geschäftskunden schlecht darauf vorbereitet. Die Folgen könnten gravierend sein.
Russlands Rohstoffabbau in der Arktis – Trotz Sanktionen
Im März steht in Russland die Wiederwahl von Wladimir Putin an – und damit auch sein Wirtschaftsmodell. Trotz gegenteiliger Versprechen basiert es weitgehend auf dem Abbau von Rohstoffen. Erst im Dezember wurde auf der sibirischen Halbinsel Jamal eine riesige Flüssiggasanlage in Betrieb genommen. Staatliche Kredite ermöglichten den Bau, doch ob die russischen Steuerzahler profitieren werden, ist fraglich. Aber der Kreml will den Rohstoffabbau in der Arktis fördern – trotz westlicher Sanktionen. «ECO» mit einem Hintergrund.




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