Fünf Stammgäste präsentieren ihre Lieblingsrestaurants und laden dazu ein, den Kanton Graubünden eine Woche lang kulinarisch zu entdecken. Am Schluss gewinnt diejenige Beiz, welche in den Kategorien Ambiente, Essen und Preis-Leistung am meisten überzeugen kann.

Es kämpfen um den Wochensieg:

Montag, 5. Februar: Maiensässhotel Guarda Val, Lenzerheide
Das Guarda Val besteht aus elf umgebauten und renovierten, über 300 Jahre alten Maiensässen und Ställen. Zum wunderbaren Ambiente trägt auch die Bergkulisse der Lenzerheide bei. Das Guarda Val bietet Essen auf ganz hohem Niveau an. Es wurde mit 16 Gault-Millau-Punkten bewertet und mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. In der Küche werden hochwertige Produkte aus der Region verwendet, welche gerade Saison haben. Nicole Sigron arbeitet auf dem Bauernhof ihres Mannes ganz in der Nähe und hat zwei Kinder. Sie hat das Guarda Val schätzen und lieben gelernt. Die besondere Atmosphäre der Maiensässe lassen sie den Alltagsstress schnell vergessen, es kommt gar etwas Ferienstimmung auf.

Dienstag, 6. Februar: Stars and Stripes, Chur
Das Stars and Stripes in Chur gehört zur gleichnamigen Restaurantkette. Der Name ist hier Programm. Es gibt American Food: Steak, Burger, French Fries und Co. Das Restaurant liegt zentral, Mitten in Chur. Seit sechs Jahren wird an dieser Adresse nun schon auf Cowboy gemacht. Das Interieur ist auch ganz im Wild-West-Style gehalten. Der Stammgast Ulrica Kessler kennt das Stars and Stripes von Beginn an. Der freundliche Service und das amerikanische Essen haben sie sofort überzeugt. Sie isst einmal wöchentlich hier und lässt sich gerne ihre Wünsche ab den Lippen lesen.

Mittwoch, 7. Februar: Flavour’s, Chur
Der Wirt, Koch und Inhaber des Flavour’s, Flavio Müller, zog es wegen der Liebe nach Chur. Der gelernte Koch packte die erstbeste Gelegenheit und eröffnete sein erstes Restaurant. Im Flavour’s kommen vor allem die Fleischliebhaber auf ihre Kosten. Im eigenen Reifeschrank kann sich der Kunde sein Lieblingsstück aussuchen. Zubereitet wird das Fleisch auf einem speziellen Keramik-Holzkohlegrill. Die Beilagen und Saucen werden alle selbst gemacht. Lieber eine kleine Karte, dafür hohe Qualität, lautet das Motto. Der gelernte Bankberater Patrick Mettier kennt das Flavour’s noch gar nicht so lange, was aber nicht heisst, dass er nicht schon zig Male da gewesen ist. Er selber liebt Fleisch, und vor allem gute Qualität. Der Hobbykoch packt auch gerne mit an – bei der Dessertzubereitung am Tisch geht es heiss zu und her.

Donnerstag, 8. Februar: City West, Chur
Ein bisschen Manhatten mitten in den Bündner Bergen? Im Industriequartier von Chur steht das City West. Das gleichnamige Restaurant ist auch noch ein Hotel. Das neue Gebäude wird von einer jungen Geschäftsführerin und einem dynamischen und extravaganten Küchenchef geführt. Zum modernen Ambiente gibt es denn auch ungewöhnliche und etwas gewagte Speisen. Es wird professionell gearbeitet, untereinander pflegt man aber einen lockeren Umgang. Der pensionierte Gelegenheitstaxifahrer Albert Weber kennt den Küchenchef noch aus früheren Zeiten. Albert ist selber ein offener und kommunikativer Mensch, deshalb passt ihm das City West besonders gut. Die verschiedenen Fleischkreationen haben es ihm besonders angetan.

Freitag, 9. Februar: The Peaks, Laax
Mitten in der einmaligen Laaxer Bergwelt liegt Peaks Place. Das neu erbaute Apartment-Hotel mit Restaurant steht für moderne Gemütlichkeit und hochwertige Ausstattung. Unter der Leitung von Gault-Millau-Koch Manuel Reichenbach präsentiert ein junges, aber international dekoriertes Team hochklassige Gastronomie und eine exquisite Bar. Nicht selten wird dem Gast beim Tranchieren am Tisch etwas besonders geboten. Eine global inspirierte Karte mit wechselnden Gerichten wird flankiert von saisonalen Spezialitäten, vegetarischen Tellern, Burgern, Fleisch vom Salers Rind und abgerundet durch eine Auswahl an Käse, präsentiert im Klimaschrank. Judith Venzin kennt den Wirt schon seit 20 Jahren. Die beiden unterhalten sich meist auf Rätoromanisch. Sie schätzt die tolle Qualität der Lebensmittel, den ausserordentlichen Service und das moderne alpine Ambiente im Peaks. Selber kocht sie auch gerne – ob das reicht, um dem Spitzenkoch in der Küche helfen zu können?