Ausstrahlungsdatum: Sonntag, 4. Februar 2018, 14.55 Uhr, SRF 1
Hinter dem plumpen Körperbau der Pinguine verbergen sich leistungsfähige Überlebenskünstler – das Erfolgsrezept der flugunfähigen Vögel basiert auf ihrer erstaunlichen Anpassungsfähigkeit und der aussergewöhnlichen Effektivität ihrer Körperfunktionen. Anschliessend: Der Traum vom Eis – Trinkwasser für die ganze Welt. Und: Alaskas Majestät – Denali Nationalpark.
Sonntag, 4. Februar 2018, 14.55 Uhr, SRF 1
«DOK»: Wunder der Tierwelt – Pinguine
Hinter dem plumpen Körperbau der Pinguine verbergen sich leistungsfähige Überlebenskünstler – das Erfolgsrezept der flugunfähigen Vögel basiert auf ihrer erstaunlichen Anpassungsfähigkeit und der aussergewöhnlichen Effektivität ihrer Körperfunktionen.
Pinguine wirken auf den ersten Blick tollpatschig und ungeschickt. Beobachtet man sie jedoch in ihren speziellen Lebensräumen, wird es schnell deutlich: Die drolligen Vögel sind echte Überlebenskünstler. Ob undurchdringliche Wälder, tropische Gewässer, geschäftige Städte oder eine der unwirtlichsten Klimazonen der Welt: Wo andere Tiere ums nackte Überleben kämpfen, blühen die Pinguine erst richtig auf – denn ihre Anatomie hat sich perfekt an die extremen Lebensbedingungen angepasst, in denen sie zu Hause sind. Die Dokumentation beleuchtet die verblüffenden Fertigkeiten, die ihnen das Überleben sichern.
Sonntag, 4. Februar 2018, 15.30 Uhr, SRF 1
«DOK»: Der Traum vom Eis – Trinkwasser für die ganze Welt
Die mächtigen Gletscher Grönlands sind immer in Bewegung. An der Küste brechen die riesigen Brocken ab und stürzen mit Donnergetöse ins Meer. Die Eisberge aus gefrorenem Süsswasser schmelzen und Millionen von kostbarem Trinkwasser fliessen ungenutzt in die Ozeane. Georges Mougin will dieses Wasser als Trinkwasserreserve nutzen. Seine Idee: Eisberge in die trockenen Regionen der Welt transportieren.
Der Eispanzer Grönlands ist bis zu drei Kilometer dick. Es ist die zweitgrösste Eisfläche nach der Antarktis. Jedes Jahr schmelzen allein in Grönland 350 Milliarden Tonnen Eis ab und fliessen ins Meer. Seit Tausenden von Jahren wachsen die Gletscher Grönlands, indem sich nach und nach die Schneemassen zu Eis verdichten. Eine gigantische Eiskappe bedeckt heute 95 Prozent der Insel. Diese riesige Menge gefrorenen Süsswassers gleitet im Schneckentempo vom Hochland hinab zum Meer. Dort brechen die Eisberge an der Küste ab, schwimmen in den Atlantik, schmelzen und verschwinden.
Mit dem zunehmenden Wassermangel in vielen Ländern der Welt ist das Eis Grönlands eine alternative Wasserressource. Würde der riesige Eispanzer Grönlands schmelzen, stiege der weltweite Meeresspiegel um rund sieben Meter. Seit über vierzig Jahren kämpft Georges Mougin für seine Idee: Man müsste nur die Eisberge dorthin bringen, wo das Wasser gebraucht wird.
Sonntag, 4. Februar 2018, 16.20 Uhr, SRF 1
«DOK»: Alaskas Majestät – Denali Nationalpark
Vor über hundert Jahren wurde die Nationalpark-Idee in Amerikas Westen geboren, damals lebte eine Milliarde Menschen auf der Erde, und die Parks luden sie ein, sich an der Schönheit der Schöpfung zu erfreuen. Heute, mit über sieben Milliarden Menschen auf der Erde, wandelt sich auch die Rolle der Schutzgebiete.
Er verschlägt jedem Betrachter den Atem. Weithin sichtbar ragt der Denali mit seinen fast 6200 Metern aus der Alaska Range heraus. Der höchste Berg Nordamerikas ist Namensgeber für einen der spektakulärsten Nationalparks der Welt. Der frühere US-Präsident Barack Obama gab dem riesigen Gipfel seinen ursprünglichen Namen zurück: Aus dem Mount McKinley wurde wieder der Denali – was in der Sprache der Athabasken-Indianer «Der Hohe» bedeutet.
Die Filmemacher begleiten ein Jahr hinter den Kulissen des Denali National Park und fragen nach der Zukunft der grossen Parks. Sie treffen Menschen, die die Schöpfung der Natur für ein neues Jahrtausend und seine Herausforderungen bewahren wollen. Denny Capps, Chefgeologe des Parks, macht sich Sorgen wegen der Klimaerwärmung. Durch die steigenden Temperaturen taut der Permafrostboden, der weite Teile des Nationalparks bedeckt. Mit dramatischen Folgen: Gerade wurde die Park-Road, die einzige Strasse, die in den Nationalpark führt, von einem grossen Erdrutsch verschüttet.




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