Ausstrahlungsdatum: Montag, 5. Februar 2018, 21.05 Uhr, SRF 1
In der Schweiz gehören Schilddrüsenhormone zu den meistverkauften Medikamenten. Unbestritten ist: Produziert die Schilddrüse zu wenig ihres Hormons Thyroxin, brauchen Betroffene eine Behandlung. Weniger klar oder gar umstritten ist der Therapiebedarf bei milderen, sogenannten subklinischen Fällen. Denn eine neue Studie belegt: Über 65-Jährigen bringt ein allzu früher Therapiebeginn nichts. Weitere Themen: Legionellen – Der schwierige Kampf gegen die heimtückischen Keime. Und: Hüftarthrose – Frühzeitige OP soll Prothese verhindern. Odette Frey moderiert die Sendung.
Schilddrüsen-Unterfunktion – Wer braucht wirklich Medikamente?
In der Schweiz gehören Schilddrüsenhormone zu den meistverkauften Medikamenten. Unbestritten ist: Produziert die Schilddrüse zu wenig ihres Hormons Thyroxin, brauchen Betroffene eine Behandlung. Weniger klar oder gar umstritten ist der Therapiebedarf bei milderen, sogenannten subklinischen Fällen. Denn eine neue Studie belegt: Über 65-Jährigen bringt ein allzu früher Therapiebeginn nichts.
Legionellen – Der schwierige Kampf gegen die heimtückischen Keime
Die Zahl der Lungenentzündungen aufgrund von Legionellen hat sich in der Schweiz in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt. Zehn Prozent der Erkrankten sterben an den gefährlichen Keimen, die in winzigen Wassertröpfchen über Duschen, Wasserhähne, Sprudelbäder und Klimaanlagen in die Luft gelangen. Die Behörden haben zwar erste Massnahmen ergriffen, doch eine schnelle Lösung ist nicht in Sicht.
Hüftarthrose – Frühzeitige OP soll Prothese verhindern
Hüftgelenksprothesen haben eine beschränkte Lebensdauer. Deshalb werden bei jungen Patienten zunehmend frühzeitig hüfterhaltende Eingriffe durchgeführt, mit dem Ziel, die Arthrose und somit auch die Prothese hinauszuzögern oder gar zu verhindern. Die Eingriffe sind jedoch mitunter massiv und es gibt keine Garantie auf Erfolg.




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