Ausstrahlungsdatum:Donnerstag, 15. Februar 2018, 22.25 Uhr, SRF 1

Die Demenz ist das Schreckgespenst unserer Zeit. Denn wir werden immer älter, bleiben aber oft geistig nicht fit. Im Silicon Valley kämpft der Schweizer Neurowissenschaftler Tony Wyss-Coray gegen das Vergessen. Er glaubt ein Heilmittel für Alzheimer gefunden zu haben – in unserem eigenen Blut. Das macht Schlagzeilen rund um die Welt. Doch sind die grossen Hoffnungen berechtigt? Tobias Müller moderiert die Sendung.

Was heisst Vergessen?
Urs Bannwart leidet an Alzheimer, einer Form von Demenz. Seine Frau Annamarie Bannwart macht zusammen mit «Einstein» das Experiment und erlebt in einem Demenzparcours, wie es sich anfühlt, einfachsten Dingen nicht mehr gewachsen zu sein.

Mit jungem Blut gegen Demenz
Experimente an Menschen und Mäusen zeigen: Im Blut – genauer: im Blutplasma – schwimmen Substanzen, die verjüngend wirken. Eine Art Jungbrunnen in uns selbst. «Einstein» zeigt, wie der Schweizer Forscher Tony Wyss-Coray das herausgefunden hat und welche Fragezeichen es noch gibt.

Der Altersforscher in Kalifornien
Der Schweizer Tony Wyss-Coray hat eine Bilderbuchkarriere hingelegt. Sie hat ihn von Niedererlinsbach nach Kalifornien geführt – an die Eliteuniversität Stanford. Wie lebt es sich dort? Und wie geht er selbst mit dem Thema Altern um?

Knacknuss für die Pharmabranche
Die Demenz ist eine Volkskrankheit und damit für die Pharmabranche lukrativ. Wer dagegen eine Pille entwickelt, wird reich. Doch der Sprung vom Labor auf den Markt ist schwierig – besonders bei Alzheimer. «Einstein» besucht die Firma Alkahest, mit der Tony Wyss-Coray diesen Sprung schaffen will.

Der Wunsch nach ewiger Jugend
Junges Blut als Lebenselixier – diese Idee lockt auch Trittbrettfahrer an. Zum Beispiel die Firma Ambrosia, die bereits über hundert Kunden mit dem Plasma von jungen Menschen behandelt hat. «Einstein» trifft einen Mitarbeiter der Firma und fragt, wie seriös das Angebot ist.