Ausstrahlungsdatum: Montag bis Freitag, 19. Februar bis 23. Februar 2018, 18.15 Uhr, SRF 1
Fünf Stammgäste präsentieren ihre Lieblingsrestaurants und laden dazu ein, den Kanton St. Gallen eine Woche lang kulinarisch zu entdecken. Am Schluss gewinnt diejenige Beiz, welche in den Kategorien Ambiente, Essen und Preis-Leistung am meisten überzeugen kann.
Es kämpfen um den Wochensieg:
Montag, 19. Februar: Traube Mult, Gossau
Die Traube Mult stammt aus dem 18. Jahrhundert. Etwas jünger ist das Trio, dass der Traube Mult seinen Stempel aufdrückt. Seit Dezember 2016 führen Pascal, Erich und Orlando nun das Restaurant mit viel Elan, Gastfreundlichkeit und Kreativität. Als Dessert gibt es zum Beispiel «Gopfriedstutz e Kiosk» oder andere ausgefallene Kreationen. In der Traube gibt es vor allem traditionelle, bodenständige Schweizer Küche, mit etwas neuem Pfiff. Der Stammgast Raphael Lenhard kommt seit der Eröffnung mehrmals im Monat vorbei, um sich verwöhnen zu lassen. Er legt grossen Wert auf eine angenehme Atmosphäre, gutes Essen und Herzlichkeit.
Dienstag, 20. Februar: Rebstock, Wil
Der Wirt Patrick Büchler ist der Rebstock und umgekehrt. Als Koch, Gastgeber und Wirt in Personalunion hat Patrick alle Fäden in der Hand. Der junge und dynamische Beizer hat eine klare Vorstellung von seinem Lokal. Egal ob Leute zum Essen kommen oder einen Jass klopfen wollen oder einfach auf ein Glas Wein in der Lounge, bei ihm sind alle willkommen. In der Küche setzt er auf klein aber fein. Als Spezialität des Hauses gelten die doch teils eigenwilligen Flammkuchenvariationen. Als Aussendienstmitarbeiter ist Markus Rüegg viel unterwegs. So landete er auch im Bebstock. Der freundliche Service und das tolle Preis-Leistungs-Verhältnis haben ihn sofort überzeugt. Am liebsten schaut er dem Koch durch das Fenster bei der Arbeit auf die Finger.
Mittwoch, 21. Februar: Berggasthaus Fuchsacker, Degersheim
Die Aussicht auf den berühmten Alpstein vom Fuchsaker aus ist wahrhaft königlich. Es ist denn auch die tolle Lage, welche dem Berggasthaus zahlreiche Wanderer, Skifahrer und andere Touristen ins Haus spülen. Der Fuchsacker ist ein richtiger Familienbetrieb. Alle packen mit an, wenn an einem sonnigen Tag die Gäste nach Wurstsalat oder Hörnli fragen. Stammgast Ruedi kennt das Berggasthaus seit gut 40 Jahren. Er hat viele schöne Erinnerungen an vergangene Feste im Haus. Er liebt die Natur in der Umgebung und mag die tolle Atmosphäre in der rustikalen Gaststube. Für ihn ist der Fuchsacker wie ein zweites Zuhause.
Donnerstag, 22. Februar: Ristorante Pietro, Waldkirch
Das Riegelaus, in dem Pietro vor fünf Jahren sein Restaurant eröffnet hat, ist eines der ältesten im Dorf und steht mitten im Zentrum. Wie der Name schon verrät, handelt es sich beim Ristorante Pietro um einen «richtigen Italiener». Zwischen Klassikern wie Risotto, Pasta und Pizza findet man als Gast aber auch Schweizer Gerichte. Im Sommer ist es dank einer grosszügigen Pergola möglich, draussen zu essen, gekocht wird dann auch gleich vor Ort. Pietro kocht mit viel Liebe und Raffinesse. Er legt grossen Wert auf qualitativ hochstehende Lebensmittel. Der Stammgast Elmar Thaler kennt das Restaurant seit seiner Kindheit. Als die Beiz vor einigen Jahren vor dem Konkurs stand, hat Elmar die Rettung mitfinanziert. Er liebt die italienische Küche, obwohl er keinen Käse mag. Das ist aber im Pietro kein Problem, man kennt schliesslich die Vorlieben seiner Stammgäste. Der passionierte Fischer will seine Konkurrenten mit selbst gefangenem Lachs aus Alaska beeindrucken.
Freitag, 23. Februar: Rössli, Mogelsberg
Das historische Haus ist circa 350 Jahre alt und im für die Region typischen Strickbaustil gebaut. Dabei wurden die massiven Holzbalken so zugeschnitzt, dass weder Klebstoff noch Nägel eingesetzt werden mussten. Genau diese spezielle Konstruktion verleiht dem Rössli denn auch seinen ganz speziellen Charme. Sabine Bertin ist die Wirtin im Rössli und hat dem Haus ihren Stempel aufgedrückt. Gekocht wir ausschliesslich mit saisonalen Bioprodukten. Die Wirtin macht die Dinge am liebsten so, wie sie es gerne hat. Mittlerweile hat das Rössli auch 17 Zimmer im Angebot, welche alle verschieden dekoriert sind. Ungefähr gleich umtriebig wie die Wirtin, ist auch Trudi Weibel. Der Stammgast war in der Kultur tätig, hat in Gossau politisiert und ist auch in der lokalen Fasnachtsgesellschaft bekannt. Sie reist noch heute gerne an die verschiedensten Orte, um Kultur zu geniessen. Durch ihren Sohn kam sie auf das Rössli in Mogelsberg. Es war Liebe auf den ersten Blick. Hier fühlt sie sich wohl und willkommen.




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