Der Medienkonzern Liberty Global erwägt, seine Schweizer Tochtergesellschaft UPC über Zukäufe zu stärken. Mit der Acquisition des Wettbewerbers Sunrise oder Salt würde UPC zur Nummer 2 im Telekommunikationsmarkt nach der Swisscom aufsteigen, berichtet die Schweizer Sonntagszeitung.
Es gebe „einige Optionen“, wie UPC Schweiz „konsolidieren oder ein größerer Player werden kann in diesem bestimmten Markt“, zitiert die Zeitung Liberty-Global-CEO Mike Fries bei der Präsentation der Jahreszahlen 2017. Größe spiele eine „wichtigere Rolle denn je“.
Liberty Global wolle weiterhin in „Kernmärkte“ wie die Schweiz investieren, „wo wir einen Weg sehen, ein nationaler Champion zu werden“, sagte Fries.
Ausreichend Geld für Zukäufe wäre vorhanden, wenn Vodafone Unternehmensteile von Liberty Global übernimmt. Die entsprechenden Gespräche wurden kürzlich bestätigt.
In Österreich hingegen, wo die Marktposition von UPC schwächer ist als in der Schweiz, trennt sich Liberty Global von seiner Kabeltochter und verkauft UPC an T-Mobile Austria, die österreichische Tochter der Deutschen Telekom.




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