Ausstrahlungsdatum: Freitags, ab 23. Februar 2018, 21.55 Uhr, SRF zwei

Die elfjährige, autistische Stina wird Zeugin eines Mordes. Bei der Flucht vor dem Mörder gerät sie fast unter einen Lastwagen. Vollkommen traumatisiert will sie weder ihrer Mutter, der Psychologin Johanne Vik, noch dem Kriminalbeamten Ingvar Nyman verraten, was passiert ist. Kurz darauf geschieht ein aufsehenerregender Mord: Die Bischöfin von Uppsala wird am Weihnachtsabend erstochen. Ingvar bittet Johanne, ihm als Profilerin zur Seite zu stehen. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Mordfällen? SRF zwei zeigt die packende deutsch-schwedische Krimiserie nach einem Roman von Anne Holt an vier aufeinanderfolgen Freitagabenden.

Während die Psychologin Inger Johanne Vik (Melinda Kinnaman) in einem Hotel in Stockholm die Hochzeit ihrer Schwester feiert, kann ihre autistische Tochter Stina (Esmeralda Struwe) im Hotelzimmer nicht einschlafen. Das elfjährige Mädchen beginnt im Pyjama durch die Hotelflure zu wandern. Dabei wird sie Zeugin einer schrecklichen Tat: Ein Mann versteckt eine Leiche im Treppenhaus. Als er Stina am Treppengeländer entdeckt, flieht sie verstört auf die Strasse, wo sie beinahe von einem Lastwagen erfasst wird. Im letzten Moment rettet der Mörder, der ihr auf die Strasse gefolgt ist, die völlig paralysierte Stina. Doch als der Kriminalbeamte Ingvar Nyman (Henrik Norlén), der zufällig am Ort des Geschehens auftaucht, den Retter zu den Ereignissen befragen will, ist dieser spurlos verschwunden.

Traumatisiert von den Ereignissen, wird die autistische Stina in den drauffolgenden Tagen von Ängsten und Albträumen verfolgt – und schweigt. Der Mörder hat sie erneut aufgesucht und bedroht. Ihre Mutter und Ingvar können sich Stinas Verhalten nicht erklären. Die beiden kennen sich aus früheren Zeiten: Beide haben vor Jahren gemeinsam an einem Fall gearbeitet. Doch Johanne hat sich aus dem aktiven Dienst zurückgezogen, arbeitete eine Zeitlang beim FBI und ist nun als Buchautorin erfolgreich.

Kurz nach ihrem zufälligen Zusammentreffen erschüttert ein Mord das Land: An Heiligabend wird die Bischöfin von Uppsala vor ihrer Kirche brutal ermordet. Ingvar bittet Johanne als Psychologin um Rat. Sie weigert sich vorerst an den Ermittlungen teilzunehmen, zu traumatisch war ihr letzter Einsatz in den USA auf den Spuren eines Serienmörders. Kurz danach wird auch die Leiche einer bekannten TV-Köchin entdeckt. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten?

Die Norwegerin Anne Holt war einige Jahre im Polizeidienst tätig, arbeitete dann als Rechtsanwältin und wurde 1996 sogar norwegische Justizministerin, bevor sie Kriminalliteratur zu schreiben begann. Sie ist Autorin verschiedener Krimireihen, eine davon mit dem Ermittler Yngvar Stubø, dem die Profilerin Inger Johanne Vik zur Seite steht. Die deutsch-schwedische Serie «Modus – Der Mörder in uns» basiert hauptsächlich auf Holts viertem Yngvar-Stubø-Roman «Gotteszahl». Für die Drehbücher konnte das erfolgreiche dänische Autorenduo und Ehepaar Mai Brostrøm und Peter Thorsboe gewonnen werden.