Ausstrahlungsdatum: Sonntag, 25. Februar 2018, 15.20 Uhr, SRF 1

Der beste Freund des Menschen ist so beliebt wie kaum ein anderes Haustier. Bei über vierhundert Arten von Mops bis Dogge ist für jedermann die passende Rasse dabei. Aber warum lieben wir unsere Hunde so sehr, und was wissen wir wirklich über sie? Ausserdem: Von Hunden und Menschen – Das Familienmitglied (3/3).

Sonntag, 25. Februar 2018, 15.20 Uhr, SRF 1
«DOK»: Von Hunden und Menschen – Das Arbeitstier (2/3)
Der beste Freund des Menschen ist so beliebt wie kaum ein anderes Haustier. Bei über vierhundert Arten von Mops bis Dogge ist für jedermann die passende Rasse dabei. Aber warum lieben wir unsere Hunde so sehr, und was wissen wir wirklich über sie?

Denken wir an Hunde, so fallen uns unsere geliebten Haustiere ein. Aber ursprünglich wurden Hunde als Arbeitstiere mit spezifischen Aufgaben gezüchtet. So verfügen Hunde über Supersinne und unglaubliche Fähigkeiten: Midge, der erste Polizei-Chihuahua der Welt, kann mit seiner feinen Nase zehn unterschiedliche Narkotika aufspüren; und Collie Joey sieht Bewegungen in Zeitlupe, was ihm beim Schafe hüten hilft. Kooperationswille und Loyalität zeichnen Hunde als Teamplayer aus, aber ihre emotionale Intelligenz ist es, die ihnen neue Tätigkeitsfelder eröffnet. Ricochet zum Beispiel hilft autistischen Kindern beim Surfen lernen, und Tennille ihrem blinden Besitzer beim Durchwandern der amerikanischen Wildnis. Wahre Geschichten und neueste wissenschaftliche Untersuchungen lassen uns staunen, welch tolle Arbeitspartner Hunde sind.

Sonntag, 25. Februar 2018, 16.15 Uhr, SRF 1
«DOK»: Von Hunden und Menschen – Das Familienmitglied (3/3)
Hunde sind uns viel ähnlicher, als bisher angenommen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass gerade ihre wölfischen Eigenschaften sie zu idealen Begleitern für uns machen.

Sie haben zwar ihr Rudel gegen die menschliche Familie eingetauscht, aber sie können sich dank ihrer Instinkte hervorragend an die Struktur und die Dynamik in einer Familie anpassen. Hütehund Pero zum Beispiel ist so glücklich mit seinen Menschen, dass er mit Artgenossen nichts zu tun haben will. Der innere Wolf sorgt auch dafür, dass unsere Hunde hervorragende Beschützer sind. So wie Sako, der seinen Besitzer nach einem Unfall in der Wildnis über Tage vor Raubtieren verteidigte. Ausserdem zeigen wissenschaftliche Experimente, warum unsere Hunde erst im Team zu wahrer Grösse heranwachsen. Und wie sie im Lauf der Jahrtausende gelernt haben, unsere Gefühle zu lesen. Nicht ohne Grund sind Caniden die vielfältigste Art der Welt.