Ausstrahlungsdatum: Montag bis Freitag, 26. Februar bis 2. März 2018, 18.15 Uhr, SRF 1

Fünf Stammgäste präsentieren ihre Lieblings-Eventlokalitäten und laden dazu ein, die Deutschschweiz von einer neuen Seite kennenzulernen. Beim Event-Spezial ist nebst dem Essen auch der Eventcharakter entscheidend. Am Schluss gewinnt diejenige Beiz, welche in den Kategorien Ambiente und Event, Essen und Preis-Leistung am meisten überzeugen kann.

Es kämpfen um den Wochensieg:

Montag, 26. Februar: Giardino Verde, Uitikon

Das Giardino Verde existiert in seiner heutigen Form seit neun Jahren. Dieses Eventlokal ist schweizweit einzigartig. Kein anderes Lokal bietet eine solche Vielfalt an tropischen Pflanzen wie das Giardino Verde in Uitikon. Auf einen normalen Restaurantbetrieb hat man bewusst verzichtet und setzt voll auf die Eventschiene. Ob Seminar, Konferenz, Firmenevent oder sogar eine Hochzeit in der eigenen «Kapelle» – im Giardino Verde ist alles möglich. Die gehobene, moderne Küche passt sich dem Gast an. Dank der eigenen Gärtnerei verwenden sie viele eigene Produkte. Der Stammgast Thomas Hengartner kennt die Lokalität durch seine Tätigkeit als Coach für Sport- und Wirtschaftsunternehmen. Immer wieder führt er seine Kunden in die grüne Oase von Uitikon. Er ist überzeugt, dass die «Urwald-Atmosphäre» positiven Einfluss auf seine Seminarteilnehmer hat. Zudem schätzt er die Leidenschaft und Professionalität der Mitarbeitenden.

Dienstag, 27. Februar: Mel’s Bar & Diner

Das Mel’s entstand vor vier Jahren als klassischer Familienbetrieb. Der Sohn, Carmelo, verwirklichte dort seinen Traum vom italoamerikanischen Diner. Das Dekor ist liebevoll ausgewählt und passt perfekt zu den 50er-Jahren in den USA. Von den Neonröhren über die Jukebox bis zum Billardtisch, im Mel’s kommen die Amerika-Fans voll auf ihre Kosten. Die Eventlocation im eher verschlafenen Teil Basels hat sich zum Geheimtipp gemausert. Sie proklamieren für sich, den besten Burger der Stadt im Angebot zu haben. Als kleine Auflockerung zwischen den üppigen Mahlzeiten bittet der Stammgast zum Tanz. Heidi Fröschler liebt den Rockabilly-Stil und schwingt zu den Oldies gerne das Tanzbein. Sie isst aus Überzeugung kein Fleisch, findet im Mel’s aber trotzdem immer etwas Leckeres und Kreatives auf der Karte. Dank der italienischen Herkunft des Besitzers gibt es aber auch Pizzen und Pasta im Diner.

Mittwoch, 28. Februar: Energy Park, Laupersdorf
Der Energy Park im Kanton Solothurn ist ein Oldtimer- und Tanksäulenmuseum. Weil dies dem umtriebigen Chef Martin Jaggi aber zu langweilig wäre, hat er es an ein Restaurant gekoppelt und aus dem Museum eine einzigartige Eventlocation gemacht. Zusätzlich zum Ausstellungsraum mit 50 wertvollen Oldtimern und 600 Tanksäulen aus aller Welt bietet der Energy Park Events wie Rockkonzerte, Piraten-, Schlager-, Wildwest- und Hüttengaudi-Partys an. Als gelernter Koch achtet der Wirt auf ein vielfältiges Angebot. Für sein «Garage Dinner» entwickelte er eigens einen speziellen Tischgrill. Auch beim Apéro fliesst Motorenöl die Kehle runter. In den Adern von Erich von Wyl fliesst ebenfalls Benzin. Der 62-jährige Hauswart restauriert in seiner Freizeit am liebsten alte englische Motorräder. Zwei davon stehen mittlerweile im Energy Park als Ausstellungsobjekte. Es erstaunt denn auch nicht, bezeichnet Erich den Energy Park als «heiligen Gral». Er kommt immer wieder gerne hierhin und hilft auch hinter den Kulissen mit, wenn es ihn braucht.

Donnerstag, 1. März: Wahlievents, Arlesheim
Das Restaurant Wahligusto und die dazugehörigen Eventlokalitäten gibt es in dieser Form seit vier Jahren. Daniel und Sabine Wahli führen als Paar den Betrieb. Über den Mittag dient die Lokalität als «normale» Kantine mitten im Arlesheimer Industriegebiet. Abends verwandeln sie ihre grossflächige Lokalität dann ganz nach den Wünschen ihrer Kunden. Das Wahlievents kann man auch für externe Caterings anfragen, die Küche ist spezialisiert auf die verschiedensten Häppchen. Einmal im Monat veranstalten sie eine After-Work-Party für die umliegenden Büros. Im gleichen Gebäude wie die Eventlokalität arbeitet auch der Stammgast Rolf Hubschmied. Der Polizist isst häufig im Wahlievents zu Mittag. Er schätzt das junge dynamische Team und raucht gerne draussen seine Zigarren zum Abschalten. Für «Mini Beiz, dini Beiz», verwandelt sich die Lokalität in ein kleines Casino – und wer schummelt kommt in den Knast.

Freitag, 2. März: Jodlerwirt – Die Schlagerbeiz, Luzern

Das Restaurant gibt es nun seit gut einem Jahr. Die Idee eines Hüttengaudi-Chalets mitten in der Stadt Luzern hatten drei Freunde an einem Abend bei einer Flasche Wein. Gesagt – getan. Im Jodlerwirt sind Lederhosen und Dirndl Trumpf und gerne gesehen. Speziell am Wochenende verwandelt sich die Schlagerbeiz nach dem Abendessen in eine Partylocation, wo bis in die Morgenstunden zu Schlagermusik getanzt und gesungen wird. In Luzern sind sie mit diesem Konzept alleine auf weiter Flur. Auf den Tisch kommt was schmeckt, es darf auch mal etwas Deftiges sein. René Unterbösch ist seit der ersten Stunde Stammgast im Jodlerwirt. Man trifft ihn fast jedes Wochenende an in der Schlagerbeiz. Der «Partytiger» mag den lockeren Umgang und die tolle Atmosphäre mitten in der Stadt. Ob sich seine Konkurrenten von der Gute-Laune-Musik anstecken lassen?