Der NDR kündigt ein weiteres Format für Funk an. Mit "STRG_F" will man erreichen, dass junge Menschen sich mit gesellschaftlichen, politischen oder umweltbezogenen Themen kritisch auseinanderzusetzen. Im Zeichen der Transparenz werden die Recherchen stets mit Kamera und Smartphone begleitet und dokumentiert.

Der Name ist dabei gar nicht so kryptisch, wie er auf den ersten Blick scheint. Mit dieser Tastenkombination öffnet sich bei PCs nämlich das Fenster, mit dem sich nach Begriffen auf einer Seite suchen lässt. "STRG_F" ist das vierte Format, das der NDR für Funk produziert. Die anderen drei sind das "Kliemannsland", die Sport-Comedy "Wumms!" und der Nachrichten-Bot "Novi" für den Facebook Messenger.

Damit auch Themen behandelt werden, die die jungen Zuschauer wirklich interessieren, will man im ständigen Austausch mit der Community auf den Sozialen Netzwerken bleiben. Gleichzeitig soll "STRG_F" als Experimentierfeld für neue Erzählformen dienen.

Anja Reschke, verantwortlich für Innenpolitik beim NDR, freut sich auf den Zuwachs. "Ich habe mich immer gefragt, wie es uns gelingen kann, investigative Inhalte, auch mal anstrengende Themen, in denen es um Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Umwelt und deren kritische Betrachtung geht, jungen Menschen zu erzählen."

Eine Ausstrahlung im NDR Fernsehen erfolgt nicht. Stattdessen gibt es wöchentlich eine Folge auf dem YouTube-Kanal von Funk ab dem 27. März. Die erste Reportage soll dubiose Investmentvermittler behandeln, die vor allem in sozialen Netzwerken nach unbeholfenen Opfern fischen. Weitere Ausgaben mit relevanten Themen für Menschen zwischen 20 und 29 werden folgen.