Ausstrahlungsdatum: Montag, 19. März 2018, 21.10 Uhr, SRF zwei
Einfach ist es nicht mit der Liebe und dem Sex. Und schon gar nicht, offen und ehrlich darüber zu reden. Ein Blick ins SRF-Archiv zeigt, dass Sendungen schon immer zu Diskussionen führten, wenn nackte Haut gezeigt oder Themen wie Homosexualität thematisiert wurden. Zum Abschluss der SRF-Serie «Seitentriebe» lädt Moderator Salar Bahrampoori fünf prominente Gäste zum gemeinsamen Fernsehschauen ein und zum offenen Gespräch über Treue, Triebe und digitales Flirten im Jahre 2018. War früher alles einfacher?
Zu reden gaben Liebes- und Sexszenen im Schweizer Radio und Fernsehen schon immer. «Was fällt Ihnen ein, in der Öffentlichkeit Männer zu küssen?!», fragte Volksschauspieler Heinrich Gretler seine Schauspielkollegin in einem der ersten Fernsehspiele in den 60er-Jahren. Ein halbes Jahrhundert später trifft sich das Filmpaar der Serie «Seitentriebe» auf einem Seitensprungportal im Internet. Was dazwischen liegt, sind 50 Jahre Liebes- und Bettgeschichten aus dem Archiv des Schweizer Fernsehens. Vom kunstvollen Totschweigen jeglicher Sexualität über Pornofilme bis zum ersten Schwulenkuss 1984 in «Motel».
Heute scheint jede Beziehungsform möglich und die Gesellschaft dauerstimuliert – herrscht deswegen das grosse Glück? Oder war es früher einfacher und besser?
Salar Bahrampoori hat fünf Gäste auf dem Sofa. Ein Abend mit offenen Worten zu Sex und Liebe mit Tanja Gutmann (Moderatorin, Hypnosetherapeutin), Maggie Tapert (Sexual Educator, Buchautorin), Marco Fritsche (Moderator), Bruno Wermuth (Sexualberater, «Doktor Sex» bei «20 Minuten») und Sarah Christen (SRF-Moderatorin von «Dr. Bock»).




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