Ausstrahlungsdatum: Montag bis Freitag, 19. bis 23. März 2018, 18.15 Uhr, SRF 1
«Mini Beiz, dini Beiz» ist diese Woche im Bündnerland zu Gast. Die fünf Beizen sind in Flims, Churwalden, Domat-Ems, Lenzerheide und Arosa beheimatet. Fünf Stammgäste präsentieren jeweils ihr Lieblingsrestaurant. Am Schluss gewinnt diejenige Beiz, welche in den Kategorien Ambiente, Essen und Preis-Leistung am meisten überzeugen kann.
Es kämpfen um den Wochensieg:
Montag, 19. März: Restaurant Cavigilli in Flims mit Stammgast Nestor Wildhaber
In Flims Dorf steht ein über 500 Jahre altes Haus. Es ist das älteste Haus im Ort, und es beherbergt das Restaurant Cavigilli. Seit zwei Jahren wirtet Sergio Leoni mit seiner Freundin Letizia Rasom im ehemaligen Wohnhaus. Die Küche wird als alpin-mediterran bezeichnet. Regionale Speisen aus Italien, Österreich, der Schweiz und Deutschland stehen auf der Karte, alles wird immer frisch und à la Minute zubereitet. Das kleine Restaurant ist in zwei Säle unterteilt. In einem Saal hat der berühmte Schweizer Künstler Alois Carigiet die Decke gestaltet. Im Keller lädt eine kleine Vinothek zum Verkosten von über hundert Weinen ein. Der selbständige Finanzwirt Nestor Wildhaber lebt in Flims, und er schätzt das kleine und moderne Ambiente des Lokals. Zusammen mit seiner Familie besucht er das Cavigilli etwa viermal pro Monat.
Dienstag, 20. März: Restaurant Portal in Churwalden mit Stammgast Eva Mayer
Das Restaurant Portal wurde im Auftrag der Bergbahnen Lenzerheide erbaut. Das moderne Gebäude mit den grossen Fensterfronten bietet eine traumhafte Aussicht. Die gutbürgerliche Bündner Küche wird von saisonalen Gerichten ergänzt. So viel wie möglich wird aus dem Dorf und der Region bezogen. Vor allem junge Leute und Familien schätzen das moderne Ambiente des Lokals. Slobodan Velykovic wirtet seit 2017 im Portal, sein Team ist aus verschiedenen Nationen zusammengestellt. Stammgast Eva Mayer ist selber Gastgeberin in einem Eventlokal in Churwalden. Das Portal hat sie bei der Eröffnung vor zwei Jahren entdeckt. Sie ist begeistert von der tollen Architektur des Restaurants. Oft besucht sie das Portal mit ihrer Familie, oder sie geht spontan vorbei, um einen Kaffee zu trinken.
Mittwoch, 21. März: Restaurant Tircal in Domat-Ems mit Stammgast Daniela Theus-Blumenthal
Zur Wochenmitte reisen wir nach Domat-Ems. Vor knapp zwei Jahren übernahm Wirtin Lucia Ferrara das Lokal Tircal. Das Restaurant ist ein fester Bestandteil des Dorfes, es gibt Gäste, die seit vierzig Jahren im Tircal einkehren. Früher war es eine traditionelle Gaststube mit dem Namen Arbeiterbund. Lucia möchte den alten Charme der Gaststube wiederbeleben und dennoch einen modernen und neuen Twist einbringen. In fast alle Gerichte fliessen Lucias italienische Wurzeln mit ein. Auf der Menükarte finden sich Gerichte wie Spaghetti Carbonara oder Saltimbocca, aber auch einige Fischgerichte. Stammgast Daniela Theus-Blumenthal ist pensionierte Fachangestellte Gesundheit. Sie besucht das Tircal etwa zweimal in der Woche. Für sie ist die Beiz ein Herzstück des Dorfes. Besonders schätzt sie die Atmosphäre und das hochwertige Essen.
Donnerstag, 22. März: Restaurant Tennishüsli in der Lenzerheide mit Stammgast Sandrine Kunz
Zum Tennisklub Lenzerheide gehört ein kleines Lokal, das früher nur ein Bistro mit einer kleinen Karte war. Seit zehn Jahren wirten Stéphane Stiltz und Detlev Möschlin im Tennishüsli. Das Lokal ist seitdem auch im Winter offen und die beiden Wirte haben die Karte erweitert. Die Spezialität des Hauses sind Gerichte, die auf dem heissen Stein zubereitet werden. Beliebt ist das Tennishüsli für sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Das schätzt auch Stammgast Sandrine Kunz. Die französisch-schweizerische Doppelbürgerin kennt den Franzosen Stéphane Stiltz seit Kindesbeinen. Später haben sich die beiden aus den Augen verloren und dann zufällig in der Lenzerheide wieder getroffen. Seitdem besucht die Angestellte der Lenzerheide Bergbahnen ihren Landsmann regelmässig im Tennishüsli, und sie freut sich besonders über den speziellen Elsässer Apéro.
Freitag, 23. März: Restaurant Simmens Rösti in Arosa mit Stammgast Therese Bavir
Die Entscheidung, welche der fünf Beizen im Bündnerland den Wochensieg verdient hat, fällt in Arosa. Dort wirten seit 2009 die Zwillingsschwestern Daniela und Corina Simmen in einem Lokal, das verschiedene Rösti-Spezialitäten anbietet. So ist der Name kein Zufall: Simmens Rösti-Röstiria. Die beliebteste und speziellste Rösti wird mit Hirschwurst, Bündnerfleisch und Salsiz dekoriert. Auf der Speisekarte findet man auch Gerstensuppe oder hausgemachte «Öpfelchüechli». Ihre Produkte beziehen die Schwestern Daniela und Corina alle aus der Region. Stammgast Therese Bavir hat anfangs ihre betagte Mutter zu den Zwillings-Wirtinnen begleitet, und heute trifft man die pensionierte Hotelfachfrau fast täglich in der Röstiria an. Das Lokal ist während der Zwischensaison nur kurz geschlossen, und so kann Therese ihre Freundschaft mit den Zwillingen Daniela und Corina fast das ganze Jahr über pflegen.




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